Vogelgrippe breitet sich aus: So schützen Sie Haustiere und Vögel!
Die Vogelgrippe breitet sich 2025 über Märkisch-Oderland aus, gefährdet Wildtiere und Haustiere. Präventionsmaßnahmen sind notwendig.

Vogelgrippe breitet sich aus: So schützen Sie Haustiere und Vögel!
Die Vogelgrippe sorgt aktuell für ernsthafte Sorgen in der Tierwelt, besonders in Deutschland. Das hochpathogene Virus H5N1 breitet sich rasch aus und betrifft nicht nur Wildvögel, sondern auch Nutztiere wie Hühner, Gänse und Puten. Tausende Kraniche sowie Hunderttausende an Geflügel wurden bereits vorsorglich getötet, um eine weitere Verbreitung des Virus einzudämmen, berichtet Geo.
Das Virus macht vor vielen Vogelarten nicht halt. Besonders gefährdet sind Wasservögel wie Schwäne, Enten und Möwen sowie Greifvögel. Singvögel, wie Rotkehlchen, Meisen und Spatzen, scheinen hingegen nicht betroffen zu sein. Die Fütterung von Gartenvögeln ist somit völlig unbedenklich, dennoch sollte man auf Hygiene achten, um andere Erkrankungen wie Trichomonose oder Salmonellose zu vermeiden. Die Futterstellen müssen täglich gereinigt werden, und Futter sollte in kleinen Mengen an trockenen Orten bereitgestellt werden.
Vorsicht für Haustiere
Besonders für Katzen könnte die Gefahr durch Kontakt mit infizierten Vögeln oder deren Ausscheidungen steigen. Besitzer sollten darauf achten, den Freigang ihrer Katzen einzuschränken, besonders wenn in der Umgebung Fälle von Vogelgrippe bekannt sind. Rohe Tierprodukte und nicht pasteurisierte Milch stellen ebenfalls ein Risiko dar. Bei Verdacht auf eine Infektion bei der Katze, etwa durch Symptome wie Ausfluss aus Augen oder Nase, Appetitlosigkeit oder Fieber, sollte umgehend ein Tierarzt kontaktiert werden, wie Brisant erläutert.
Hunde zeigen zwar eine geringere Empfänglichkeit für das Virus, dennoch sollte auch hier Vorsicht geboten sein. Halter sollten sicherstellen, dass ihre Hunde keinen Kontakt zu Schadstoffen aus der Umgebung haben, vor allem in der Nähe von Gewässern, in denen erkrankte Vögel im Wasser verweilen könnten. Ungewöhnliches Verhalten oder gesundheitliche Beschwerden sollten ebenfalls tierärztlich abgeklärt werden.
Übertragungsgefahr für Menschen sehr gering
Aber wie steht es um die Menschen? Die gute Nachricht ist, dass das Risiko einer Infektion für die Allgemeinbevölkerung als sehr gering eingeschätzt wird. Dies erklärt das Robert-Koch-Institut (RKI). Die Übertragungen auf Menschen, die in der Regel nur in engen Kontakten zu infiziertem Nutzgeflügel oder dessen Ausscheidungen auftreten, sind bisher vor allem in entfernten Regionen wie Asien oder Afrika verzeichnet worden. Eine ansteckende Übertragung von Mensch zu Mensch wurde bislang nicht beobachtet.
Symptome einer Infektion bei Menschen können grippeähnliche Beschwerden, Atemprobleme oder Magen-Darm-Beschwerden umfassen und je nach Fall auch schwerwiegender verlaufen. Besonders für Menschen, die in der Geflügelindustrie tätig sind, bleibt eine besondere Aufmerksamkeit geboten. Nach jedem Kontakt mit Vögeln oder deren Kot wird ein gründliches Händewaschen empfohlen.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass Vorsorge und Hygiene die besten Mittel sind, um die Gesundheit von Mensch und Tier zu schützen. Es ist wichtig, gesunde Fütterungsgewohnheiten zu beachten und eventuell infizierte Tiere sofort der zuständigen Behörde zu melden. So können wir alle dazu beitragen, die Ausbreitung der Vogelgrippe einzudämmen.