Biber sorgt für Hochwasserchaos in Glienicke – Bürger sind verzweifelt!
Biber verursachen Hochwasser in Glienicke, während Gransee neue Wohnprojekte plant und ORBA Baustoffe schließt.

Biber sorgt für Hochwasserchaos in Glienicke – Bürger sind verzweifelt!
In Glienicke/Nordbahn, hat ein Biber für erhebliche Probleme gesorgt. Der Garten von John und Sigrun Aschmann steht seit Monaten unter Wasser, und das ist nicht nur ein kleiner Schauer. Bäume und Sträucher fallen um, während der Hochwasserpegel durch einen Biberdamm steigt, der unter strengem Naturschutz steht. Der Wasser- und Bodenverband „Schnelle Havel“ sieht sich vor einer Herausforderung, denn sie können derzeit nichts unternehmen. Verbandsingenieur Bernhard Meinke hat bereits einen Antrag auf Beseitigung des Damms bei der Unteren Naturschutzbehörde eingereicht, auf dessen Entscheidung die Betroffenen nun warten müssen. Diese Situation sorgt für große unter Umständen auch rechtlich verzwickte Problematiken, die in der Region immer mehr Menschen betreffen.maz-online.de
Doch der Biber ist nicht das einzige Thema in der Umgebung von Oberhavel. In Gransee plant die Stadt ein neues Wohngebiet auf rund sechs Hektar, das Platz für bis zu 500 Menschen bieten soll. Diese Entwicklung wird seit 2020 in der Stadtverordnetenversammlung diskutiert. Bürgermeister und Bauamtsleiter Christian Tutsch kündigte an, dass der Wohnungsgesellschaft Gewo Gransee als erster Ansprechpartner für dieses Projekt dienen wird. Doch es könnte noch eine Weile dauern, bis die ersten neuen Häuser stehen, da sich das Projekt über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinziehen kann.
Wirtschaft und soziale Herausforderungen
Am anderen Ende des Spektrums sorgt die ORBA Baustoffe GmbH in Oranienburg für Aufsehen, da sie zum Monatsende schließen wird. Die Schließung kommt aus wirtschaftlichen Gründen und könnte für die Region eine weitere Herausforderung darstellen. Das Unternehmen, das 1994 ins Leben gerufen wurde, hatte zuletzt drei Mitarbeiter beschäftigt. Mit der Schließung der Niederlassung in Beeskow bleibt nur die Filiale in Templin weiterhin geöffnet, was Fragen zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aufwirft.
Ein weiterer harter Brocken ist der Fall eines 53-jährigen Pflegers, der sich zwischen 2016 und 2021 an einer Patientin vergangen haben soll. Der Vorfall bringt die Oberhavel Kliniken in die Schlagzeilen. Der Angeklagte plant ein Geständnis, und das Gericht hat signalisiert, dass eine Bewährungsstrafe sowie 5000 Euro Schmerzensgeld in Aussicht stehen.
Umwelt- und Wasserproblematik
Inmitten all dieser Herausforderungen bleibt auch die Gemeinschaftsentwicklung nicht stehen. Das „Wir-Restaurant am See“ in Liebenwalde hat sich auf die Fahnen geschrieben, das kulinarische Angebot der Region zu bereichern. Mittwochs bis freitags werden dort spezielle Mittagsessen serviert, darunter heute ein schmackhafter Hackbraten mit Rosenkohl und Kartoffeln – ein Beispiel dafür, wie lokale Betriebe trotz Schwierigkeiten bestehen bleiben.
Der aktuelle Stand in der Region ist ein Spiegelbild einer Vielzahl von Herausforderungen, die von wirtschaftlichen Fragen über soziale Probleme bis hin zu ökologischen Belangen reichen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird und welche Lösungen die betroffenen Gemeinden erarbeiten.