Vorsperre Bautzen: Ingenieure senken Wasserstand für wichtige Arbeiten!

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Dr. Gerrit Salveter und Stefan Jentsch informieren über aktuelle Arbeiten an der Vorsperre Oehna im Bautzener Stausee.

Dr. Gerrit Salveter und Stefan Jentsch informieren über aktuelle Arbeiten an der Vorsperre Oehna im Bautzener Stausee.
Dr. Gerrit Salveter und Stefan Jentsch informieren über aktuelle Arbeiten an der Vorsperre Oehna im Bautzener Stausee.

Vorsperre Bautzen: Ingenieure senken Wasserstand für wichtige Arbeiten!

In den letzten Wochen haben sich die Wasserspiegel an der Vorsperre des Bautzener Stausees stark verändert. Die Talsperre, die seit April 2025 von kontinuierlichen Rückgängen betroffen ist, wurde nun um zusätzliche vier Meter abgesenkt, um wichtige technische Überprüfungen vorzunehmen. Dr. Gerrit Salveter, Ingenieur aus Dresden, und Stefan Jentsch, Betriebsleiter der Landestalsperrenverwaltung Sachsen, stehen an der Spitze dieser notwendigen Arbeiten. Dabei wird auch die Vorsperre Oehna, die um drei Meter tiefer gelegt wurde, genauestens unter die Lupe genommen. Alles Lausitz berichtet, dass diese Maßnahmen essenziell sind, um die Funktionalität der Talsperre langfristig zu sichern.

Das aktuelle Szenario erinnert viele an Überprüfungen und Absenkungen in den Jahren 1999 und 2000, macht jedoch deutlich, dass die aktuelle Aufgabenstellung nicht mit damaligen Maßnahmen vergleichbar ist. Laut Jentsch sollten die Arbeiten schnell voranschreiten, um sicherzustellen, dass die Talsperre im Winter wieder einsatzfähig ist. In den letzten Monaten war der Wasserstand besonders im August bemerkenswert niedrig; er fiel um vier Meter unter das Stauziel, was hauptsächlich durch geringe Zuflüsse und hohe Wasserentnahmen im Unterlauf bedingt war, wie die MDR erläutert.

Technische Überprüfungen und Sicherheitshinweise

Die Überprüfungsarbeiten sind anspruchsvoll und erfordern spezielle Maßnahmen. Infolge der Absenkung werden auch Taucher eingesetzt, um Bauteile zu inspizieren, die unter Wasser liegen. Dies geschieht, während die trocken gefallenen Flächen der Vorsperre für die Öffentlichkeit unzugänglich sind. Jentsch warnt eindringlich davor, diese gefährlichen Bereiche zu betreten, da die Stabilität nicht gewährleistet ist. Der Laubfall in dieser Jahreszeit trägt zusätzlich zu den Herausforderungen bei, da er die Wartungskomplexität erhöht.

Ein weiteres wichtiges Element der Arbeiten ist die regelmäßige Überprüfung von Beton und Armaturen der Talsperre, etwas, das in den letzten 26 Jahren nicht außerhalb des Umfangs solcher Projekte lag. Um die Funktionalität zu gewährleisten, sind diese Maßnahmen unverzichtbar und tragen zu einer verbesserten Sicherheit bei.