Berlin wird grün: Klimaanpassungsgesetz sorgt für Millionen neuer Bäume!

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Am 3.11.2025 wird ein Klimaanpassungsgesetz im Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen, initiiert von der Bürgerinitiative „BaumEntscheid“, um die Baumanzahl in Berlin signifikant zu erhöhen.

Am 3.11.2025 wird ein Klimaanpassungsgesetz im Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen, initiiert von der Bürgerinitiative „BaumEntscheid“, um die Baumanzahl in Berlin signifikant zu erhöhen.
Am 3.11.2025 wird ein Klimaanpassungsgesetz im Berliner Abgeordnetenhaus beschlossen, initiiert von der Bürgerinitiative „BaumEntscheid“, um die Baumanzahl in Berlin signifikant zu erhöhen.

Berlin wird grün: Klimaanpassungsgesetz sorgt für Millionen neuer Bäume!

In Berlin steht ein bedeutender Schritt in Richtung eines grüneren Stadtbildes bevor. Am kommenden Montag wird im Abgeordnetenhaus voraussichtlich ein Klimaanpassungsgesetz angenommen, das die Initiative der Bürgerbewegung „BaumEntscheid“ aufgreift. Diese hat mit einer Unterschriftensammlung von mehr als 33.000 Stimmen ordentlich Druck gemacht, um ein Volksbegehren zu initiieren. Doch der Senat wies dieses ab, ein geänderter Gesetzentwurf wurde jedoch in Zusammenarbeit mit den Initiatoren ausgearbeitet. Nun steht die Verabschiedung des Gesetzes unmittelbar bevor, was die Notwendigkeit einer Sondersitzung im Abgeordnetenhaus nötig macht, um die gesetzliche Frist einzuhalten. Laut dem Uckermarkkurier beabsichtigt man, Berlin bis 2040 mit über einer Million gesunden Bäumen auszustatten.

Aktuell sind in der Hauptstadt rund 440.000 Stadtbäume registriert, doch die Entwicklung macht Sorgen: Die Zahlen sind rückläufig, und mehr als die Hälfte dieser Bäume ist krank. Das geplante Gesetz sieht vor, auf jeder Straßenseite durchschnittlich alle 15 Meter einen neuen Baum zu pflanzen. Darüber hinaus sollen besonders im Unterstreifen zwischen Fahrbahn und Gehweg neue Bäume wachsen, um das Stadtklima zu verbessern.

Finanzierung und Ziele

Finanziell wird das Projekt auf etwa 3,2 Milliarden Euro über einen Zeitraum von 15 Jahren geschätzt. Dies ist eine signifikante Einsparung im Vergleich zu früheren Schätzungen, die bei über 7 Milliarden Euro lagen. Diese Einsparungen sollen durch innovative Pflanzmethoden und Bürokratieabbau erzielt werden. Finanzierungsmöglichkeiten sind unter anderem das Sondervermögen des Bundes sowie private Spenden für die Baumpflanzungen.

Ein zentrales Ziel des Gesetzes ist es auch, die Temperaturen in 170 sogenannten „Hitzevierteln“ um bis zu zwei Grad herunterzukühlen und „Kühlinseln“ zu schaffen. Verbindliche Hitzeaktionspläne müssen künftig vom Senat und den Bezirken vorgelegt werden. Zudem wird ein unabhängiger wissenschaftlicher Kontrollrat mit fünf Experten für die nächsten fünf Jahre die Umsetzung des Gesetzes überwachen. Damit könnte Berlin zu einem bundesweiten Vorbild für andere Städte und Kommunen werden.

Vorbild für andere Städte

Das vorgelegte Gesetz hat das Potenzial, weit über die Grenzen Berlins hinaus Einfluss zu nehmen. Es könnte als blaues Band für andere Städte fungieren, die ähnliche Herausforderungen im Umgang mit der urbanen Infrastruktur und der Klimafrage haben. Die Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität und der Stadtklima durch eine grünere Gestaltung wirken nicht nur umweltfreundlich, sondern bieten auch eine verbesserte Lebensqualität für die Bürger.

In der heutigen, schnelllebigen Zeit ist es von entscheidender Bedeutung, auf Plattformen wie X aktiv zu sein, um über solche Entwicklungen stets auf dem Laufenden zu bleiben. Dort haben Nutzer die Möglichkeit, aktuelle Nachrichten, Podcasts und Live-Events zu verfolgen und sich an anregenden Diskussionen zu beteiligen.

Der bevorstehende Beschluss im Abgeordnetenhaus ist ein weiterer Schritt in eine umweltfreundlichere Zukunft. Können die Bürger, die sich damals für das Volksbegehren stark gemacht haben, nun auf eine grünere Stadt hoffen? Zumindest sieht es danach aus, dass mit dem Klimaanpassungsgesetz ein Fundament gelegt wird, das auch andere Städte anregen könnte, ebenfalls grüne Initiativen zu ergreifen.