Gruselige Halloween-Nacht im Eldorado: Kinder fürchten Zombies und Hexen!
Am 3. November 2025 feierte die Westernstadt Eldorado in Templin eine Halloweenparty mit gruseligen Attraktionen, Kostümen und Unterhaltung.

Gruselige Halloween-Nacht im Eldorado: Kinder fürchten Zombies und Hexen!
Gruselige Zeiten in der Westernstadt Eldorado in Templin! Am 3. November 2025 feierte die idyllische Westernstadt eine stimmungsvolle Halloweenparty, die Jung und Alt begeisterte. Die Mitarbeiter begrüßten die Gäste mit schaurigem Gelächter und zauberten damit gleich zu Beginn eine schaurige Atmosphäre. Besonders eindrucksvoll waren die Auftritte von Gero Bergmann und Birger Markuse, die als Steltenläufer vom Theaterensemble „Rumpelmärchen“ auftraten und die Zuschauer in ihren Bann zogen.
Für die jungen Gäste hatte das Programm einiges zu bieten: Märchen wie „Die goldene Gans“ und „Das kalte Herz“ wurden vorgeführt. Moderator Jörg Schulz, der sich als großer Hexenmeister verkleidete, benötigte eine halbe Stunde, um sein aufwendiges Kostüm anzulegen. Unter den Feiernden war auch sein Sohn Niclas, der in die Rolle eines Raben schlüpfte und damit perfekt in die Halloween-Stimmung passte. Auch Frank Tiesner trat als humorvoller Totengräber Henry auf und drohte scherzhaft mit Strafen für böse Kinder.
Vielfältige Kostüme und kreative Ideen
Besonders auffällig war Kerstin Ricklefs, die aus Schleswig-Holstein angereist war und stolz ihr selbst zusammengestelltes Hexenkleid präsentierte. Sie wurde von Nick Bremer, der als Joker auftrat, und seinem Sohn Yarik, der sich als Vampir verkleidete, begleitet. Ingo Ehlers, der als Geisterjäger auftrat, gehört zu den Ghostbusters Berlin und sorgte ebenfalls für schaurige Stimmung. Alina Liebrecht aus Rostock hob sich mit ihrem selbst kreierten Kostüm als „dunkler Drache“ hervor.
Die Halloween-Partys erfreuen sich in Templin großer Beliebtheit. So besuchten Jeannine Lech und Marc Römer die Veranstaltung bereits zum fünften Mal und überzeugten mit ihren selbstgemachten Kostümen. Themenparkleiterin Bianca Gartz ließ sich ebenfalls nicht lumpen und erschien als „Tod“. Für das leibliche Wohl sorgten lokale Partner, darunter der Rewe-Markt, der mit Süßigkeiten unterstützte.
Weitere Höhepunkte und Ausblicke
Die Veranstaltung war ein Teil des breiten Angebots in der Region, das auch im Bürgergarten Templin eine Halloweenparty beinhaltete. Hier konnten die Kinder beim Torwandschießen und mit Knüppelkuchen ihren Spaß haben. Zudem zeigte das Multikulturelle Centrum (MKC) den Kinderfilm „Alles voller Monster“, wo sich die Kleinen vorher sogar schminken lassen konnten.
Die Westernstadt Eldorado hat noch viel mehr zu bieten: Bald steht eine Linedancer-Veranstaltung an, gefolgt von der Weihnachtsgala am 6. Dezember. Die Vorfreude ist groß, denn nächstes Jahr feiert man bereits das 20-jährige Bestehen des Themenparks.
Um die kulturelle tiefe Bedeutung von Halloween nicht zu vergessen: Der Brauch wird oft mit dem keltischen Fest Samhain in Verbindung gebracht, das am Vorabend von Allerheiligentag, dem 1. November, gefeiert wurde. Zu den Ursprüngen gehört der Glaube, dass in dieser Nacht die Seelen der Verstorbenen anwesend sind, was verschleierte Feiern und Süßigkeitenverteilungen zur Folge hatte. Diesen historischen Kontext erfährt man auch in verschiedenen Diskursen über die Feierlichkeiten, wie Bibleinfo darstellt.
Die Halloweenfeiern in Templin zeigen, dass dieser Brauch heute viele Facetten hat und nicht nur Gruseliges, sondern auch Freude und Gemeinschaft bringt. Vielleicht ist es Zeit, auch jenseits der Süßigkeiten zu überlegen, was wir von dieser Tradition in der Zukunft mitnehmen wollen – gruselig, lustig oder einfach nur festlich?