Kreis prüft Schließung von Spezialschulen für lernschwache Kinder!

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Der Kreis Mecklenburgische Seenplatte prüft die Zukunft von Spezialschulen für lernschwache Kinder bis 2030.

Der Kreis Mecklenburgische Seenplatte prüft die Zukunft von Spezialschulen für lernschwache Kinder bis 2030.
Der Kreis Mecklenburgische Seenplatte prüft die Zukunft von Spezialschulen für lernschwache Kinder bis 2030.

Kreis prüft Schließung von Spezialschulen für lernschwache Kinder!

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wird derzeit über die Zukunft von Spezialschulen für lernschwache Kinder diskutiert. Der Bildungsausschuss hat beschlossen, die geplante Schließung dieser Einrichtungen, die für 2027 vorgesehen ist, nochmals zu prüfen. Dies kommt im Einklang mit dem Engagement des Landtags, der den Fortbestand dieser Schulen bis 2030 ermöglicht. Laut NDR ist es wichtig, die Bedürfnisse der betroffenen Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen. Aktuell besuchen 410 Kinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen die sechs Spezialschulen im Kreis, was einen Anstieg von 14 über das letzte Jahr darstellt.

Die Diskussion über die Schulschließungen kommt nicht von ungefähr: In Deutschland haben viele Förderschulen mit den Folgen der Inklusion zu kämpfen, was eine Schließungswelle zur Folge hat. Der Kreistag will im Frühjahr 2026 erneut das Thema auf die Agenda setzen und diskutieren, wann der Schließungszeitpunkt konkret festgelegt werden soll.

Schulstandorte im Überblick

Die Spezialschulen, die sich in Neubrandenburg, Demmin, Friedland, Neustrelitz, Waren und Malchin befinden, bieten maßgeschneiderte Unterstützung und Bildungsangebote für Kinder, denen in herkömmlichen Schulen oft nicht die notwendige Hilfe zuteilwird. Diese Schulen spielen eine entscheidende Rolle in der Bildungslandschaft des Landkreises, indem sie Kindern eine individuell abgestimmte Förderung ermöglichen.

Doch während sich die Schulen im Landkreis große Mühe geben, eine gute Ausbildung zu gewährleisten, sind bundesweit viele auf der Kippe, da immer mehr Stimmen die Inklusion als besseren Weg propagieren. Diese Entwicklung trifft die betroffenen Kinder und ihre Familien hart und wirft die Frage auf, ob die Inklusion tatsächlich für alle Beteiligten vorteilhaft ist.

Die Entscheidung über die Zukunft der spezialisierten Einrichtungen wird nicht nur Auswirkungen auf die Schüler haben, sondern auch auf die gesamte Schullandschaft im Landkreis. Die Zukunft dieser Schulen ist also aktueller denn je und man darf gespannt sein, welche Lösungen der Kreistag im kommenden Frühjahr präsentieren wird.

Zusammenfassend zeigt sich, dass im Bildungssystem vieles im Fluss ist und die Diskussion über den Erhalt von Spezialschulen ein wichtiger Teil der Strategie ist, wie wir in Zukunft unseren Kindern die bestmögliche Bildung bieten können.