Regionalkonferenz in Grevesmühlen: Gemeinsam gegen Rechtsextremismus!

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Regionalkonferenz zu Rechtsextremismus am 15. November 2025 in Grevesmühlen. Ziel: Demokratie stärken, Rassismus bekämpfen.

Regionalkonferenz zu Rechtsextremismus am 15. November 2025 in Grevesmühlen. Ziel: Demokratie stärken, Rassismus bekämpfen.
Regionalkonferenz zu Rechtsextremismus am 15. November 2025 in Grevesmühlen. Ziel: Demokratie stärken, Rassismus bekämpfen.

Regionalkonferenz in Grevesmühlen: Gemeinsam gegen Rechtsextremismus!

Am 15. November 2025 findet in Grevesmühlen die Regionalkonferenz zum Thema Rechtsextremismus und Demokratiestärkung statt. Die Einladung dazu kommt von der Partnerschaft für Demokratie des Kreises Nordwestmecklenburg, und die Zielgruppe richtet sich an alle, die sich in der Zivilgesellschaft, im kommunalen Ehrenamt oder in hauptamtlichen Institutionen für Demokratie engagieren möchten. Diese Konferenz bietet eine wertvolle Gelegenheit, sich über aktuelle Herausforderungen des Rechtsextremismus auszutauschen und zu diskutieren, wie Rassismus im ländlichen Raum überwunden werden kann. Herzogtum Direkt berichtet, dass die Teilnehmer*innen in Workshops über Strategien zur Bekämpfung von Rechtsextremismus informiert werden.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 in Ratzeburg hat die Regionalkonferenz bereits 15 Veranstaltungen in verschiedenen norddeutschen Städten organisiert. Dabei konnten über 1.750 Teilnehmer*innen geschult und vernetzt werden. Bei dieser neuen Konferenz haben unter anderem das RAA-Regionalzentrum für demokratische Kultur Westmecklenburg und die AWO-SH das Organisationsteam gebildet. Interessierte können mehr Informationen zu Programm und Anmeldung auf www.regionalkonferenz.eu finden.

Wichtige Themen der Konferenz

Die Konferenz wird nicht nur Strategien zur Überwindung von Rassismus diskutieren, sondern auch die Unterstützung für Initiativen gegen Rechtsextremismus durch fachliche Beiträge zu den Strategien der extremen Rechten und rechtlichen Handlungsoptionen fördern. Den Veranstalter*innen ist es wichtig, eine klare Linie zu ziehen: Personen mit Verbindungen zu rechtsextremen Parteien oder Organisationen wird der Zutritt verwehrt. So soll ein sicheres und respektvolles Umfeld gewährleistet werden.

In Europa gibt es zurzeit einen besorgniserregenden Anstieg rassistischer und rechtsextremer Ideologien. Dies führt nicht nur zu Angriffen auf öffentlich-rechtliche Medien, sondern auch zu einer insgesamt besorgniserregenden politischen Stimmung. KUPF hebt hervor, dass es wichtig ist, ein starkes Zeichen für die Demokratie zu setzen und aktiv gegen antidemokratische Bewegungen vorzugehen.

Eine weitere Gelegenheit zur Demonstration für die Demokratie wird bereits am 25. Februar 2024 in Linz stattfinden. Dort wird eine Kundgebung organisiert, die von Zivilgesellschaft, Religionsgemeinschaften und Kunst- und Kulturschaffenden unterstützt wird. Die Teilnehmer sind eingeladen, Kerzen oder Demoschilder mitzubringen und auf parteipolitische Logos zu verzichten. Dies ist eine Antwort auf ansteigende rechtsextreme Strömungen, die nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich Unterstützung finden.

Die Themen, die auf dieser Konferenz und der bevorstehenden Kundgebung behandelt werden, zeigen, wie wichtig es ist, dass engagierte Menschen zusammenkommen und sich gegen Extremismus positionieren. Nur durch einen aktiven Austausch und den Mut zur Diskussion können wir der Gefahr entgegentreten, die unsere demokratischen Werte bedroht. Es liegt an uns, die Stimme zu erheben und für eine offene und diverse Gesellschaft zu kämpfen.