Bahnhofstraße Rostock: Erfolgreiche Sanierung nach 16 Monaten!
Rostocks Bahnhofstraße nach 16-monatiger Sanierung wieder freigegeben; Maßnahmen umfassen neue Gehwege und LED-Beleuchtung.

Bahnhofstraße Rostock: Erfolgreiche Sanierung nach 16 Monaten!
Im Herzen von Rostock ist nach 16 Monaten der intensiven Bauarbeiten endlich eine gute Nachricht für alle Verkehrsteilnehmer: Die Sanierung der Bahnhofstraße im Bereich “Beim Kuhtor” ist erfolgreich abgeschlossen worden. Damit können nicht nur Anwohner, sondern auch Pendler und Besucher die wichtige Verkehrsader wieder nutzen. Wie Tagesschau berichtet, flossen in die Maßnahmen insgesamt etwa 2,5 Millionen Euro, um den Bereich auf den neuesten Stand zu bringen.
Die umfangreiche Sanierung umfasste nicht nur die grundhafte Erneuerung von Straßen und Gehwegen, sondern auch die Sanierung von Treppenanlagen und eine komplette Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED. Zudem wurden unterirdische Abwassersysteme durch die Nordwasser GmbH erneuert und ein robuster Mischwasserkanal von knapp 120 Metern Länge verlegt. Dieser ersetzt einen jahrzehntealten Kanal, der teilweise aus dem Jahr 1913 stammte.
Maßnahmen und Veränderungen
Besonders hervorzuheben ist die Bauweise, die Eingriffe an der Oberfläche minimierte. Während der Arbeiten mussten mehrere große Findlinge und Stützbauwerke geborgen werden, was die Komplexität des Projekts erhöhte. Der neue Mischwasserkanal ersetzt den alten, der stillgelegt und verdämmert wurde. Darüber hinaus bietet der Ostabschnitt “Beim Kuhtor” nun auch neue Rampen und Treppenanlagen, die eine verbesserte Zugänglichkeit gewährleisten.
Das Projekt wurde von der Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) koordiniert. In enger Zusammenarbeit mit der Nordwasser GmbH sowie dem Warnow-Wasser- und Abwasserverband wurde dafür gesorgt, dass alle Bauarbeiten reibungslos verliefen. Die Planung kam von VEAPLAN Rostock GbR und WASTRA-PLAN Ingenieurgesellschaft, während ASA-Bau GmbH für die Umsetzung zuständig war.
Finanzierung und Ausblick
Mit einer cleveren Finanzierungsstrategie wurde die Sanierung half durch etwa 1,25 Millionen Euro aus Mitteln der Städtebauförderung realisiert, mit Beiträgen von Bund, Land Mecklenburg-Vorpommern und der Stadt Rostock. Der Restbetrag wurde von der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sowie verschiedenen Versorgungsunternehmen aufgebracht. Diese umfangreiche Sanierung ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer modernen und funktionalen Stadtentwicklung in Rostock und kommt nicht nur dem Verkehr, sondern auch der Aufenthaltsqualität im Stadtgebiet zugute.
Insgesamt zeigt sich, dass die Bemühungen der Stadt und ihrer Partner, Rostock zu einem noch attraktiveren Ort zu machen, mit sichtbaren Fortschritten belohnt wurden. Für die Bürger:innen und Gäste der Stadt ist dies ein erfreulicher Wandel, der Vorfreude auf kommende Entwicklungen weckt. Weitere Informationen zur Sanierung finden sich auf der Webseite der RGS unter RGS.