Rostocker Schandfleck fällt: Abriss der alten Baracken gestartet!

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Rostock: Abriss leerstehender Baracken in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt für neue Grünanlagen beginnt am 3. November 2025.

Rostock: Abriss leerstehender Baracken in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt für neue Grünanlagen beginnt am 3. November 2025.
Rostock: Abriss leerstehender Baracken in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt für neue Grünanlagen beginnt am 3. November 2025.

Rostocker Schandfleck fällt: Abriss der alten Baracken gestartet!

In der Kröpeliner-Tor-Vorstadt von Rostock tut sich etwas: Zwei leerstehende Baracken, die seit 2017 ungenutzt sind, stehen vor dem Abriss. Diese Gebäude, errichtet im Jahr 1942, hatten früher als Werkstätten und Lager gedient. Am heutigen Tag, dem 3. November 2025, beginnen die Abrissvorbereitungen, die eine lang ersehnte Umgestaltung des Bereichs zum Ziel haben. Denn das Areal, das zwischen der Waldemarstraße und der Mensa “Ulme” liegt, soll nach dem Abbruch in eine einladende Grünanlage verwandelt werden. NDR berichtet, dass diese Maßnahme darauf abzielt, einen langjährigen Schandfleck zu beseitigen und mehr Platz für Erholung zu schaffen.

Die ersten Schritte der Arbeiten umfassen zunächst die Beräumung der Baracken sowie den Rückschnitt der Bepflanzung. Diese Aktivitäten, die bereits begonnen haben, sind notwendig, bevor die großen Maschinen anrücken und im November mit dem eigentlichen Abriss starten. Zudem ist aufgrund der Bauweise eine teilweise Schadstoffsanierung erforderlich, was den Zeitplan etwas in die Länge ziehen könnte. Während der Bauzeit wird der Parkplatz für den Blutspendedienst in der Waldemarstraße nicht zur Verfügung stehen, und der Durchgang durch die Grünanlage wird bis zur Fertigstellung der Arbeiten gesperrt sein. Rathaus Rostock ergänzt, dass die Bauzäune bereits aufgestellt wurden und der Arbeitsbereich nun gesichert ist.

Umgestaltung und Artenschutz

Der gesamte Abrissprozess und die anschließenden Umbaumaßnahmen sind mit einer klaren Vision verbunden: Die Fläche soll neu begrünt und als offene Grünanlage aufgewertet werden. Geplant ist, dass die Arbeiten bis Ende des ersten Quartals 2026 abgeschlossen sind. Dabei kommen auch Artenschutzmaßnahmen zum Tragen. Nistkästen für Fledermäuse werden an geeignete Standorte umgesetzt, um die lokale Tierwelt zu unterstützen und zu fördern. Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung eines harmonischen Miteinanders von Natur und urbanem Raum.

Die umgestaltete Grünanlage soll nicht nur als Erholungsort dienen, sondern auch die Attraktivität des Quartiers erhöhen. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen sich auf einen noch schöneren Lebensraum freuen, der dazu einlädt, die Umgebung aktiv zu nutzen und zu genießen.

Zusammengefasst: Die Abrissarbeiten in der KTV setzen ein deutliches Zeichen für Fortschritt und Nachhaltigkeit. Mit dem Ziel, diesen zentralen Ort zu beleben und gleichzeitig die Natur zu respektieren, könnte dieses Projekt für Rostock ein echter Gewinn werden. Die Einwohner sind eingeladen, die Entwicklungen im Auge zu behalten und die Transformation dieses Bereiches begeistert zu verfolgen.