Greifswald begrüßt 1.500 neue Studierende: Ein Semester voller Chancen!

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Am 13. Oktober 2025 werden in Greifswald 1.500 neue Studierende immatrikuliert, darunter viele aus anderen Bundesländern und dem Ausland.

Am 13. Oktober 2025 werden in Greifswald 1.500 neue Studierende immatrikuliert, darunter viele aus anderen Bundesländern und dem Ausland.
Am 13. Oktober 2025 werden in Greifswald 1.500 neue Studierende immatrikuliert, darunter viele aus anderen Bundesländern und dem Ausland.

Greifswald begrüßt 1.500 neue Studierende: Ein Semester voller Chancen!

In Greifswald geht es wieder hoch her: Am Montag, dem 13. Oktober 2025, darf die Universität rund 1.500 neue Studierende willkommen heißen. Traditionell findet die feierliche Immatrikulation im beeindruckenden Greifswalder Dom statt, der für viele Studierende nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch der Inspiration ist. Rund 60 Prozent der neuen Gesichter stammen aus anderen Bundesländern, während etwa ein Drittel aus der Region Mecklenburg-Vorpommern selbst kommt. International wird es ebenfalls bunt, denn zehn Prozent der Neuen sind aus über 50 Ländern angereist, was das multikulturelle Flair der Hochschule unterstreicht. Diese Zahlen hat NDR bereits ausführlich beleuchtet.

Die spannende Zeit der Immatrikulation fällt jedoch in eine für die Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern herausfordernde Phase. Ein Blick auf die aktuellen Studierendenzahlen zeigt, dass der Rückgang bei den Einschreibungen sich fortsetzt. Laut Bildungsspiegel verzeichnet das Bundesland einen Rückgang von 3,4 Prozent im Wintersemester 2023/24 im Vergleich zum Vorjahr, was 1.299 weniger Studierende bedeutet. Besonders betroffen sind die Fachhochschulen in Neubrandenburg, Wismar und Stralsund, die 898 Studierenden weniger haben.

Beliebte Studiengänge und ein stabiler Trend

Die Universität Greifswald hat jedoch ihre Beliebtheit in bestimmten Fachrichtungen behalten. Beliebte Studienfächer sind nach wie vor Medizin, Rechtswissenschaften, Betriebswirtschaftslehre und Lehramt. Die Einschreibungen in zulassungsfreien Studiengängen sind bis Ende Oktober möglich, was den angehenden Studierenden noch etwas Spielraum gibt, um ihre Entscheidung zu treffen. Zudem wird das Lehramtsstudium ab dem kommenden Jahr gemäß dem neuen Lehrkräftebildungsgesetz praxisorientierter, sodass die zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer besser auf ihre beruflichen Herausforderungen vorbereitet werden.

Insgesamt sind an der Universität Greifswald rund 9.600 Studierende eingeschrieben. Mit einer stabilen Einschreibezahl von etwa 1.500 Studienanfängern in den letzten Jahren könnte man denken, dass die Lage nicht allzu kritisch ist. Doch der Abwärtstrend zeigt, dass die Hochschulen in der Region vor großen Herausforderungen stehen, wie die Bildungsschere zeigt. Im Prüfungsjahr 2023 haben immerhin 6.711 Studierende ihr Studium erfolgreich abgeschlossen, was einen leichten Anstieg von 1,0 Prozent bedeutet.

Fazit und Ausblick

Greifswald ist nicht nur für seine Universität bekannt, sondern auch als Heimat des Malers Caspar David Friedrich. Auf eine florierende Hochschullandschaft mit vielfältigen Angeboten kann die Stadt nach aktuellen Ergebnissen weiterhin zurückblicken. Allerdings müssen die Hochschulen dringend neue Wege finden, um die Studierendenzahlen stabil zu halten und vielleicht sogar wieder zu erhöhen. Es bleibt spannend, wie sich die Situation in den kommenden Jahren entwickeln wird. Die Möglichkeit, sich bis Ende Oktober für zulassungsfreie Studiengänge einzuschreiben, bietet den neuen Studierenden jede Menge Potential, um ihren Bildungsweg aktiv zu gestalten.

Weitere Informationen zur aktuellen Studierendenlage in Mecklenburg-Vorpommern sind auch auf Statista zu finden.