Rettung für Greifswalder Spielzeugladen: Wiedereröffnung im März!
Rettung des Spielzeugladens „Flax und Krümel“ in Greifswald nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Gericht gegen Gewalttäter anberaumt.

Rettung für Greifswalder Spielzeugladen: Wiedereröffnung im März!
In Greifswald tut sich einiges: Der beliebte Spielzeugladen „Flax und Krümel“ hat dank neuer Führung eine zweite Chance erhalten. Die erfahrene Inhaberin Ilona Brzozowska plant eine Wiedereröffnung im März 2024, nachdem das Traditionsgeschäft aufgrund wirtschaftlicher Herausforderungen durch die Pandemie und den Onlinehandel in Schwierigkeiten geraten war. „Ohne Nachfolger hätte es das Geschäft nicht geschafft“, sagt Martina Dunker, die seit 1992 Teil des Teams ist. Mit einem frischen Konzept, das unter anderem kleine Spielecken für die Kinder vorsieht, wird der Laden nicht nur renoviert, sondern auch modernisiert. Ideen der Kunden sind ab Januar über Instagram willkommen, um den Laden noch kinderfreundlicher zu gestalten. Brzozowska, selbst Mutter eines neunjährigen Mädchens, bringt ihre Erfahrung aus der Gastronomie mit, wo sie unter anderem ein Steakhaus geleitet hat. Die Stadt Greifswald und lokale Organisationen unterstützen sie tatkräftig bei der Rettung des Ladens. Was für eine Wendung!
Doch nicht alles in Greifswald läuft rund. Datenschutz und Sicherheit sind immer wieder wichtige Themen in der Stadt. So steht ein 32-jähriger Mann wegen mehrerer Gewalttaten vor Gericht. Der Angeklagte, der an einer bipolaren Störung leidet, ist laut Berichten vor mehreren Vorstellungsgesprächen aus einer Klinik geflohen. Am 17. November wird der zweite Prozesstag stattfinden. Der Fall sorgt nicht nur für Gesprächsstoff unter den Anwohnern, sondern wirft auch ein Licht auf die Herausforderungen, mit denen gerade junge Menschen konfrontiert sind.
Studierende im Fokus
Ein weiteres Thema, das die Greifswalder Bevölkerung bewegt, ist die finanzielle Situation der Studierenden. Viele von ihnen müssen während des Studiums arbeiten, um ihre Lebenshaltungskosten zu decken. Das Vorurteil, dass Studierende faul seien, wird klar widerlegt, denn die Realität sieht anders aus: Oft stehen ihnen weniger als 1000 Euro pro Monat zur Verfügung. Angesichts der ständig steigenden Lebenshaltungskosten ist das keine einfache Situation. Hier zeigt sich einmal mehr, wie wichtig eine Unterstützung vor Ort ist.
Abgerundet wird das Geschehen von einem Vorfall, der für Unruhe sorgte: Ein 17-Jähriger wurde in der Nähe eines Döner-Imbisses angegriffen. Angehörige mehrerer Jugendlicher wurden leicht verletzt, und die Polizei bittet um Hinweise. Solche Vorfälle zeigen deutlich, dass die Sicherheit auf den Straßen von Greifswald ein wichtiges Thema bleibt. Die örtlichen Behörden sind gefordert, Konzepte und Maßnahmen zu entwickeln, um derartige Situationen in Zukunft zu vermeiden.
Wachstum im Handwerk
Greifswald bleibt also spannend: Von der Rettung eines traditionsreichen Spielzeugladens über die Herausforderungen der Studierenden bis hin zu anhaltenden Diskussionen über Sicherheit und Handwerksarbeit. Man darf gespannt sein, wie sich diese Geschichten weiterentwickeln werden. Halten wir die Augen offen!