Hochwasserwarnung an der Ostsee: Pegelstände alarmieren Bürger!
Erfahren Sie die aktuellen Pegelstände der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern am 11.11.2025 und lernen Sie Sturmflutwarnungen kennen.

Hochwasserwarnung an der Ostsee: Pegelstände alarmieren Bürger!
Am 11. November 2025 hat die Küstenregion von Mecklenburg-Vorpommern mit besorgniserregenden Pegelständen an der Ostsee zu kämpfen. Diverse Messstationen, darunter Wismar, Warnemünde und Sassnitz, registrieren momentane Hochwasser- und Niedrigwasserstände. Die Herausforderung wird durch die sich abzeichnenden Sturmfluten verschärft, die in vier Klassen eingeteilt werden: von regulären Sturmfluten bis hin zu sehr schweren Sturmfluten, die mehr als 2 Meter über dem mittleren Wasserstand liegen. Diese Klassifizierungen sind wichtig, um das Risiko für die Anwohner und die Infrastruktur präzise einzuschätzen. Aktuell liegt der Höchststand an der Messstation Warnemünde bei 770 cm, der höchste Hochwasserstand, der jemals erfasst wurde, datiert auf den 13. November 1872 und macht deutlich, in welch kritischen Dimensionen wir hier denken müssen.
Die Begriffe „Mittleres Niedrigwasser“ (MNW) mit 407 cm und „Mittleres Hochwasser“ (MHW) mit 617 cm in Warnemünde, die über einen Zeitraum von zehn Jahren ermittelt wurden, werden in den Berichten des Landes stets erwähnt. Laut der Ostsee-Zeitung ist es auch wichtig, die Verhaltensregeln bei Sturmfluten zu beachten: Strom und Gas sollten abgestellt werden, wichtige persönliche Dinge in höhere Stockwerke geschafft werden und es sollte ein Vorrat an Lebensmitteln und Trinkwasser angelegt werden. Zudem empfiehlt es sich, stets ein batteriebetriebenes Radio bereit zu halten, um über aktuelle Entwicklungen informiert zu bleiben.
Risiken und Schäden
Die letzten gravierenden Sturmfluten, die im Oktober über die Region wüteten, hinterließen Schäden in Höhe von 56 Millionen Euro. Besonders die Stadt Sassnitz hat nach diesen Ereignissen einen Finanzbedarf von etwa 42 Millionen Euro gemeldet, um die Infrastruktur wiederherzustellen. Diese Naturereignisse wirken sich nicht nur unmittelbar auf das Leben der Menschen an der Küste aus, sondern machen auch auf die langfristigen Herausforderungen unserer Zeit aufmerksam – den globalen Klimawandel, der Hochwasserereignisse begünstigt und somit auch verstärkt auftreten lässt.
Laut Statista sind Hochwasser weltweit die häufigsten Naturkatastrophen, und seit dem Jahr 2000 verursachten sie fast 37 Prozent aller Naturkatastrophen. Dies ist eine alarmierende Zahl, da viele Regionen in Deutschland, insbesondere entlang des Rheins und dessen Nebenflüsse, zunehmend von Hochwasser bedroht sind. Schätzungen zufolge könnten in den kommenden Jahren etwa 400.000 Menschen in Deutschland gefährdet sein. Faktoren wie die Zerstörung natürlicher Überschwemmungsgebiete und die Versiegelung von Böden verstärken dieses Risiko.
Vorbereitungen und Warnsysteme
Das Warnsystem in Deutschland für Hochwasser ist gut organisiert, und Warnungen erfolgen durch verschiedene Institutionen. Aktuell können Bürger:innen über verschiedene Kanäle wie Radio, Fernsehen und Smartphone-Apps rechtzeitig informiert werden. Diese effektiven Warnsysteme sind entscheidend. Denn wie der Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie erklärt, können Sturmfluten an der Nordsee auch in ähnliche Jugendlichen Dimensionen begreifen – die sind hierbei in drei Klassen eingeteilt, wobei die höchsten Klassifikationen sogar über 3,5 Meter über dem mittleren Hochwasser liegen können.
Bereits heute gilt es, den Fokus auf den Ausbau des Hochwasserschutzes zu legen. Denn die Natur schläft nie, und es liegt an uns, gut gerüstet zu sein für die Herausforderungen der Zukunft. So kann nur durch innovative Ideen und umfassende Maßnahmen das Risiko verringert werden, dass zukünftige Hochwasserereignisse nicht nur die Infrastruktur, sondern auch das Leben unzähliger Menschen gefährden.