Chemnitzer OB Schulze auf Asien-Reise: Chancen für Sachsen entdecken!
Oberbürgermeister Sven Schulze vertritt Chemnitz auf der Asien-Reise des Ministerpräsidenten, um internationale Kooperationen in Wirtschaft und Forschung auszubauen.

Chemnitzer OB Schulze auf Asien-Reise: Chancen für Sachsen entdecken!
Oberbürgermeister Sven Schulze aus Chemnitz macht sich auf den Weg nach Asien! Vom 29. September bis 5. Oktober vertritt er die sächsischen Kommunen in einer hochkarätigen Delegation, die Ministerpräsident Michael Kretschmer auf seiner Reise nach Taiwan, Japan und Singapur begleitet. Diese Reise steht ganz im Zeichen der Intensivierung der Kontakte zu Partner:innen in Asien sowie dem Ausbau von Netzwerken und der Erschließung neuer Kooperationsmöglichkeiten in Wirtschaft und Forschung. Ziel ist es, Chemnitz als wichtigen Akteur in der internationalen Arena zu positionieren, vor allem in der boomenden Halbleiterbranche.
Die erste Station führt den Oberbürgermeister direkt nach Taiwan, wo er die Interessen der Stadt im Netzwerk zwischen Sachsen und Taiwan einbringen wird. Hier trifft er unter anderem Dr. Eva Langerbeck, die Chief Representative & Executive Director der Auslandshandelskammer (AHK) Taiwan. Neben den bilateralen Gesprächen wird auch das => Oiger.de berichtet, dass Sachsen als „Taiwan Hub“ für Mikroelektronik etabliert werden soll. Wirtschaftsminister Dirk Panter hat zudem angekündigt, dass sächsische Unternehmen, die bereits in Taiwan tätig sind oder dies planen, entsprechende Unterstützung erhalten sollen.
Wichtige Kooperationen in der Halbleiterindustrie
In Chemnitz befindet sich das European Test and Reliability Center (ETRC) des Fraunhofer ENAS, das eine Schlüsselrolle in der Entwicklung von Halbleitertechnologien spielt. Diese Forschungseinrichtung wird während der Delegationsreise zum strategischen Kernpartner in Singapur ausgebaut. Das unterzeichnete Kooperationsabkommen mit dem A*STAR Institute of Microelectronics (IME) zielt auf die Entwicklung neuer Technologien für Elektromobilität sowie innovative Sensoranwendungen ab.
Darüber hinaus wird die strategische Kooperation auch Material- und Prozessinnovationen umfassen und Methoden entwickeln, die auf Künstlicher Intelligenz basieren. Damit wird Chemnitz noch besser im internationalen Wettbewerbsumfeld aufgestellt und kann sich in einem der dynamischsten Innovationsräume Asiens behaupten.
Doch nicht nur in Taiwan wird sich das Engagement der sächsischen Delegation zeigen. In Japan hat Schulze ein Treffen mit Jiro Kogi, dem Deputy Secretary General of EU-Japan Fest, geplant. Ein besonderes Highlight wird die Übergabe einer Einladung zum Opening der „Theater der Welt“ sein, die an Makoto Takashima, Chairman of the Operating Committee of EU-Japan Fest, gerichtet ist.
Halbleiterindustrie als Zukunftsfaktor
Ganz besonders im Fokus steht die Halbleiterindustrie, denn wie das => Bundeswirtschaftsministerium berichtet, sind diese Technologien der Motor der digitalen und der grünen Transformation. Die Nachfrage nach Halbleitern erlebt einen enormen Aufschwung, vor allem in den Bereichen Automobilbau, Maschinenbau und Medizintechnik. Tatsächlich wird geschätzt, dass bis 2030 der Bedarf an Chips im Industriesektor in Europa sich sogar verdoppeln könnte.
Um diese explosive Nachfrage zu bedienen, ist Sachsen gefordert, seine Position als zentraler Player im Halbleitermarkt zu stärken. Auch hier zeigt sich, dass geopolitische Spannungen und internationale Handelsbedingungen eine Rolle spielen. Somit wird die Reise von Oberbürgermeister Schulze nicht nur die Chancen für Chemnitz und Sachsen ergründen, sondern auch dazu beitragen, neue Maßstäbe in der internationalen Zusammenarbeit zu setzen.
Die kommenden Tage werden also spannend; es bleibt abzuwarten, welche neuen Partnerschaften und Projekte sich aus dieser Asienreise entwickeln werden.