Feierliche Einweihung: Neue Radwegbrücke über die Kalkstraße!

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Feierliche Einweihung der Radwegbrücke über die Kalkstraße in Chemnitz am 15. Oktober 2025 mit Staatsministerin Kraushaar.

Feierliche Einweihung der Radwegbrücke über die Kalkstraße in Chemnitz am 15. Oktober 2025 mit Staatsministerin Kraushaar.
Feierliche Einweihung der Radwegbrücke über die Kalkstraße in Chemnitz am 15. Oktober 2025 mit Staatsministerin Kraushaar.

Feierliche Einweihung: Neue Radwegbrücke über die Kalkstraße!

In Chemnitz startet bald ein neues Kapitel für den Radverkehr: Die feierliche Inbetriebnahme der Radwegbrücke über die Kalkstraße steht an. Toi-toi-toi! Am 15. Oktober um 10 Uhr sind alle interessierten Mitbürger zu einer Radtour mit Staatsministerin Regina Kraushaar und Bürgermeister Thomas Kütter eingeladen. Das Ziel: die elegante neue Brücke, die um 10:15 Uhr offiziell eingeweiht wird. Startpunkt ist die Talbrücke an der Limbacher Straße, wo der renaturierte Pleißenbach fließt (Chemnitz.de).

Die Brücke ist nicht nur ein hübsches Bauwerk, sondern schließt eine wichtige Lücke im Radwegenetz zwischen den Bauabschnitten 2.1 und 3. Sie ermöglicht eine niveaufreie Querungüber den Autobahnzubringer zur BAB 72 und sorgt damit für mehr Sicherheit und Komfort für Radfahrer. Die Konstruktion wiegt beeindruckende 284 Tonnen und besteht aus 840 Quadratmetern Carbonbeton. Damit wird der Traum von einem durchgängigen Radweg einen großen Schritt nähergebracht (Medienservice Sachsen).

Finanzielle Unterstützung für den Radverkehr

Der Bau der Brücke ist auch finanztechnisch ein gefälliger Erfolg. Mit einem Auftragsvolumen von rund 8 Millionen Euro, wovon etwa 90% durch Bund und Land gefördert werden, hat das Projekt schon jetzt positive Wellen geschlagen. Es wurde festgelegt, dass über 5,6 Millionen Euro des Bundes in den Bau der Brücke fließen, um den Abschnitt zwischen Hohenstein-Ernstthal (Wüstenbrand) und dem Küchwald in Chemnitz zu fördern. Der Baubürgermeister, Michael Stötzer, bedankt sich ausdrücklich für die Unterstützung des Freistaats, die den Bau dieser Bauabschnitte erst möglich gemacht hat (Medienservice Sachsen).

Das Ministerium sieht den ${radverkehr als Schlüssel zur Erreichung der Klimaziele der Bundesregierung. Durch die dauerhafte Förderung von Radverkehrsprojekten sollen in den kommenden Jahren Stabilität und Fortschritt gesichert werden. Programme wie das „Sonderprogramm Stadt und Land”, das bis 2030 läuft, zeigen das Engagement für zukunftsfähige Mobilitätslösungen (BMV).

Ein Blick in die Zukunft

Der gesamte Premiumradweg Küchwald-Wüstenbrand hat eine Gesamtlänge von 13,6 Kilometern. Ein bereits fertiggestellter Abschnitt erstreckt sich von der Riedstraße bis zur Paul-Jäkel-Straße und beträgt 5,2 Kilometer. Die geplante Erweiterung um 2,4 Kilometer von der Riedstraße bis zur Röhrsdorfer Straße in Grüna steht noch in diesem Monat an, was sicherlich den Radfahrer:innen einen zusätzlichen Anreiz geben wird. Wichtige Schritte, die die Radmobiltät in der Region weiter vorantreiben (Medienservice Sachsen).

Die Fertigstellung weiterer Abschnitte ist hingegen noch nicht terminlich oder finanziell festgelegt. Die Brücke selbst, mit einer Länge von 183,3 Metern, bietet eine Nutzbreite von 4 Metern. Mit den Anschlussdämmen von 50,4 und 28,8 Metern wurde hier ein durchdachtes Konzept für den Radverkehr umgesetzt – ganz nach dem Motto: „Da liegt was an!“

Wir dürfen also gespannt sein, was die kommenden Wochen bringen und freuen uns auf eine radelnde Community, die durch diese neuen Wege miteinander verbunden wird! Machen wir uns bereit für den großen Tag!