Dynamo Dresden in der Krise: Sportchef Brendel fliegt nach Niederlage!

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Dynamo Dresden steht vor dem Wiederabstieg in der 2. Liga. Sportchef Brendel wurde nach einer Negativserie freigestellt.

Dynamo Dresden steht vor dem Wiederabstieg in der 2. Liga. Sportchef Brendel wurde nach einer Negativserie freigestellt.
Dynamo Dresden steht vor dem Wiederabstieg in der 2. Liga. Sportchef Brendel wurde nach einer Negativserie freigestellt.

Dynamo Dresden in der Krise: Sportchef Brendel fliegt nach Niederlage!

Dynamo Dresden steht in der 2. Liga momentan ganz schön unter Druck. Nach einer ernüchternden Serie von neun Spielen ohne Sieg wurde Sportchef Thomas Brendel mit sofortiger Wirkung freigestellt. Der Schritt erfolgte nach der 1:2-Niederlage gegen Nürnberg, die am Freitagabend das Fass zum Überlaufen brachte. Es war der letzte Anstoß, den der Aufsichtsrat benötigte, um endlich zu handeln. Brendel wurde am Sonntag über die Entscheidung informiert, was die angespannte Lage im Verein nur noch verschärfte. [Bild] berichtet, dass die Situation aufgrund des drohenden Wiederabstiegs mehr als angespannt ist.

In der letzten Zeit lief es für Dynamo alles andere als rund: Besonders deutlich zeigen sich die Probleme in den letzten drei Spielen, in denen die Mannschaft oft früh in Rückstand geriet, dann zwar kurzzeitig aufblitzte, in der zweiten Halbzeit aber oft harmlos blieb. Diese wiederholten Muster machten dem Aufsichtsrat zunehmend Sorgen. An diesem ist auch Trainer Thomas Stamm nicht ganz unbeteiligt, auch wenn er in der letzten Woche noch eine Jobgarantie von Brendel erhielt.

Kritik an der Kaderplanung

Die Vorwürfe gegen Brendel sind nicht von der Hand zu weisen. Ihm wird angelastet, den Kader im Sommer nicht ausreichend verstärkt zu haben. Dies führt zu einem enormen Vertrauensverlust innerhalb der Vereinsführung. Aufsichtsrats-Chef Jens Heinig sprach sogar von Unstimmigkeiten in der Leitung, die unmittelbar zur Freistellung Brendels führten. Stamm hingegen versucht, den Druck von seiner Mannschaft zu nehmen und bestreitet, dass die Spieler nicht zweitligatauglich seien. Dennoch gibt es(nur) noch einen Schatten von Brendel auf der Clubführung, da er als allererster Sündenbock für die missliche Lage herhalten muss.

Die Suche nach einem neuen Sportchef hat bereits begonnen, dabei wird zunächst eine Interimslösung angestrebt. Eine Herausforderung, die sich angesichts der aktuellen Situation als alles andere als leicht gestalten könnte, denn die Fans sowie die Vereinsführung verlangen konkrete Lösungen und endlich wieder Erfolg auf dem Platz.

Die Verwirrung in Dresden ist groß, und die nächsten Schritte werden Wohl oder Übel entscheidend sein, um die Mannschaft auf Kurs zu bringen. Ob der neue Sportchef, der die Geschicke des Vereins leiten soll, ein gutes Händchen haben wird, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass die Verantwortlichen in den kommenden Wochen gefordert sind, damit Dynamo nicht noch tiefer in der sportlichen Talfahrt steckt.