Chaos auf der RE6: Massive Einschränkungen zwischen Chemnitz und Leipzig!
Einschränkungen auf der Regionalexpress-Linie RE6 zwischen Leipzig und Chemnitz: Technische Probleme und Vandalismus führen zu weniger Zügen.

Chaos auf der RE6: Massive Einschränkungen zwischen Chemnitz und Leipzig!
Für viele Pendler und Reisende zwischen Chemnitz und Leipzig sind die letzten Wochen alles andere als angenehm. Der Regionalexpress RE6, ein wichtiges Bindeglied im Schienenverkehr, ist von massiven Einschränkungen betroffen. So berichtet MDR, dass auf dieser Strecke nicht alle Züge verkehren, was dazu führt, dass in jedem dritten Zug weniger Platz zur Verfügung steht. Diese Situation ist nicht nur wegen der begrenzten Sitzplätze ungünstig, sondern auch, weil durch Vandalismus, wie das Werfen von Steinen auf einen Triebwagen, technische Probleme und Fahrzeugstörungen den regulären Betrieb nachhaltig stören.
Die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) hat reagiert und setzt einen Expressbus zwischen Leipzig und Chemnitz ein, der ohne Halt fährt. Dennoch wird erwartet, dass die Einschränkungen in den kommenden Tagen anhalten werden. Besondere Schwierigkeiten machen die Doppelstockzüge, die aufgrund technischer Störungen und Problemen mit Dieselabgasen immer wieder ausgefallen sind, was bereits seit Wochen zu Unannehmlichkeiten führt. Die Situation ist so angespannt, dass der Fahrgastverband ProBahn Mitteldeutschland die hohen Ausfallraten und die mangelhafte Technik als nicht hinnehmbar kritisiert. Wirtschaft in Sachsen beschreibt weiter, dass die Schieneninfrastruktur auf dieser Strecke eingleisig ist, was den Betrieb zusätzlich anfällig für Störungen macht.
Ärger mit den Vandalismusschäden
Ein weiterer Aspekt, der die Situation verschärft, sind die Vandalismusschäden. Ein Triebwagen wurde am Freitag durch einen Steinwurf erheblich beschädigt, was dazu führte, dass die Eingangstür und die Frontscheibe repariert werden müssen. Dies zieht weitere Verzögerungen nach sich und schränkt die Verfügbarkeit der Züge noch mehr ein. Die MRB hat daraufhin entschieden, dass der Ersatzzug, der aus mehreren Triebwagen gebildet ist, nur in reduzierter Kapazität und damit mit weniger Sitzplätzen eingesetzt werden kann. Auch wenn sporadisch Ersatzbusse und Entlastungszüge auffahren, bleibt die Unzufriedenheit bei den Fahrgästen bestehen.
Die technische Störung an einem Doppelstock-Zug, die am Montag auftrat, ist nur die Spitze des Eisbergs, wie Bahndampf feststellt. Reisende sollten daher vor Antritt ihrer Fahrt aktuelle Informationen einholen, um nicht vor unliebsamen Überraschungen zu stehen.
Langfristige Lösung dringend gesucht
Die Herausforderungen auf der Strecke Leipzig-Chemnitz sind nicht neu und es bleibt abzuwarten, wann die dringend benötigten Verbesserungen eintreten. Die geplante Elektrifizierung und der zweigleisige Ausbau der Strecke könnten eine Lösung bieten, jedoch gibt es Verzögerungen in der Projektplanung und eine beschränkte Finanzierung. Dies führt zu Unmut und Kritik, wie ProBahn feststellt. Die Passagiere wünschen sich nicht nur kurzfristige Maßnahmen, sondern eine nachhaltige Lösung für die Problematik, die diese Pannen-Linie seit so langer Zeit beschäftigt.
Wer auf dieser Strecke unterwegs ist, muss sich also weiterhin auf ungewisse Zeiten einstellen. Wir hoffen auf baldige Verbesserungen, die den Reisenden mehr Sicherheit und Verlässlichkeit bieten und diesen Ärger beenden!