Lok Leipzig zittert sich zum Derby-Sieg gegen Meuselwitz – 1:0!
Lok Leipzig gewinnt das Sachsen-Thüringen-Derby gegen ZFC Meuselwitz 1:0. Das Tor erzielte Neuzugang Adetula.

Lok Leipzig zittert sich zum Derby-Sieg gegen Meuselwitz – 1:0!
Am 10. August 2025 fand im Stadion in Probstheida das mit Spannung erwartete Sachsen-Thüringen-Derby zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und dem ZFC Meuselwitz statt. Vor 5003 Zuschauer:innen konnte Lok Leipzig am Ende mit einem knappen 1:0-Sieg die Oberhand behalten. Das goldene Tor erzielte der Neuzugang Ayodele Adetula in der 26. Minute, ein wahrer Schlenzer von der Strafraumgrenze, der das Spiel entscheidend prägen sollte. Damit setzte sich der amtierende Regionalliga-Meister erneut in Szene und festigte seine Position in der Tabelle mit bereits sieben Punkten nach drei Spielen, während Meuselwitz nach zwei Begegnungen auf einen Punkt steht.
Trainer Jochen Seitz nahm im Vergleich zu ihrem letzten 1:0-Sieg gegen VSG Altglienicke gleich zwei Änderungen in der Startelf vor. Alexander Siebeck kehrte nach einer Verletzung ins Team zurück, während Adetula erstmals in der Startelf auflief. Dorian Cevis fiel wegen einer Kopfverletzung aus, und Mingi Kang saß zunächst auf der Bank. Bei den Gästen aus Meuselwitz gab es ebenfalls einen Wechsel: Hendrik Wurr kam für Jan Halasz ins Spiel. Lok begann das Match voller Aggressivität, hatte jedoch Mühe mit ungenauen letzten Pässen.
Das Spielgeschehen
Die ersten Minuten gehörten den Leipzigern, doch die ZFC-Abwehr hielt stand. In der 13. Minute konnte Lok-Keeper Andreas Naumann bereits einen ersten Schuss von Florian Hansch parieren, der es dem Spiel eine spannende Wendung verlieh. Doch nur kurze Zeit später war Adetula zur Stelle und erzielte mit seinem Treffer das 1:0. Nach diesem Erfolgstreffer versuchte Lok, das Spiel zu dominieren, wurde jedoch übermotiviert und hatte Schwierigkeiten, die Angriffe sauber zu Ende zu spielen.
Der ZFC wurde im Anschluss mutiger und zeigte vor der Halbzeit ein paar vielversprechende Aktionen, zu weiteren Toren kam es jedoch nicht. Nach dem Seitenwechsel hatte Lok mehr Ballbesitz, tat sich aber gegen die gut stehenden Gäste schwer. Adetula war zwar aktiv, konnte jedoch keine weiteren Chancen verwerten. Auch Stefan Maderer vergab eine klare Möglichkeit auf das 2:0 und sorgte damit für eine unnötige Nervosität in den Reihen der Gastgeber.
Ein Ausblick auf den DFB-Pokal
Mit diesem Sieg im Rücken blickt die Mannschaft von Jochen Seitz bereits auf die kommenden Aufgaben, insbesondere auf das DFB-Pokalspiel gegen Schalke 04, das am nächsten Sonntag auf dem Programm steht. Cheftrainer Seitz warnte eindringlich vor einer potenziellen Unterschätzung des nächsten Ligagegners, Zipsendorf. Die Mannschaft ist gut vorbereitet, und sowohl die Fans als auch das Team selbst sind gespannt, wie sich die Saison weiterentwickeln wird.
Insgesamt zeigte Lok Leipzig eine geschlossene Mannschaftsleistung, auch wenn die Effizienz vor dem Tor noch zu wünschen übrig ließ. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob sie aus den Erfahrungen dieses Aufeinandertreffens lernen können. Die Mannschaft kann sich vor allem auf die gute Rückkehr von Siebeck und die wertvollen Impulse von Adetula stützen, während sie sich auf die nächsten Herausforderungen vorbereitet.
Für weitere Informationen über den Spielverlauf und die Statistiken können Sie die Berichterstattung auf MDR sowie LVZ verfolgen. Auch auf Kicker finden Sie alle aktuellen Informationen und Analysen rund um Lok Leipzig und die Regionalliga.