Dynamo-Torwart Tim Schreiber verletzt: Kommt er zum Fußballabend?
Dynamo Dresdens Torhüter Tim Schreiber beim Fußballabend in Schönfeld: Verletzung und Fan-Kritik prägen das Event.

Dynamo-Torwart Tim Schreiber verletzt: Kommt er zum Fußballabend?
In der Fußballszene Dresdens sorgt derzeit der Torhüter von Dynamo Dresden, Tim Schreiber, für einiges an Gesprächsstoff. Der 27-Jährige steht aufgrund mehrerer Fehler im Spielaufbau in der Kritik der Fans. Seine Leistungen sind umstritten, und die Diskussionen reißen nicht ab. Eine aktuelle Handverletzung, die ihn am Training hindert, gibt dem Spieler nun zusätzlich zu denken. Wann er wieder aktiv ins Geschehen eingreifen kann, ist noch nicht klar. Diese Situation bringt jedoch einen unerwarteten Vorteil mit sich, denn für den kommenden Fußballabend in Schönfeld, der von Hans-Joachim Weigel organisiert wird, steht Schreiber nun nicht zur Verfügung, was den Organisator dazu anregt, andere Spieler von Dynamo als Gesprächspartner zu gewinnen. Weigel ist bereits seit längerem in Kontakt mit dem Torhüter und nimmt die Herausforderung an, interessante Alternativen zu schaffen. Laut Sächsische wird dieser ungeplante Freiraum durch Schreibers Verletzung für den Fußballabend gerade rechtzeitig kommen.
Verletzungsrisiken im Fußball
Die Verletzungen im Fußball sind ein ernstes Thema, nicht nur für Profis, sondern auch für die Jugendspieler. Eine Analyse des Verletzungsrisikos im Sport zeigt, dass in der vergangenen Spielzeit von 2019/20 fast 1.000 Spieler der 1. und 2. Bundesliga betroffen waren. Besonders hoch ist das Verletzungsaufkommen im defensiven und offensiven zentralen Mittelfeld, wo die meisten Ballaktionen und Zweikämpfe stattfinden. Bei den U11 und U13 wurden in 126 Spielen insgesamt 42 Kopfverletzungen registriert. In etwa einem Drittel dieser Spiele kam es zu Verletzungen am Kopf, wenn auch in 74,6 % der Spiele keine Verletzung auftrat. Dies verdeutlicht, dass Kopfbälle in den jüngeren Altersklassen eine untergeordnete Rolle im Vergleich zu Kollisionen spielen, wie das Ärzteblatt berichtet.
Die Herausforderungen, die Schwerverletzungen mit sich bringen, sollten sowohl in der Profi- als auch in der Jugendfußballszene nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Im Fall von Tim Schreiber lenkt seine Handverletzung die Aufmerksamkeit auf die Risiken, denen auch Torhüter ausgesetzt sind. Während er sich in ärztlicher Behandlung befindet, bleibt zu hoffen, dass er bald wieder im vollen Training ist und die Fans von Dynamo Dresden mit besseren Leistungen überzeugen kann.