Feierliche Eröffnung der neuen Judohalle: Großenhain setzt auf Sport!
Am 12.11.2025 wurde die neue Judohalle in Großenhain feierlich übergeben. Oberbürgermeister Dr. Sven Mißbach lobte die regionale Zusammenarbeit und die Bedeutung des Judosports für die Gemeinschaft.

Feierliche Eröffnung der neuen Judohalle: Großenhain setzt auf Sport!
In Großenhain wird ein neuer Meilenstein im lokalen Sport gefeiert: Die feierliche Übergabe der modernen Judohalle an der Rödertalsporthalle. Oberbürgermeister Dr. Sven Mißbach überreichte die neuen Räumlichkeiten offiziell an die Judokas des Vereins, die sich schon auf die anstehenden Trainingseinheiten freuen. Die Eröffnung fand im Beisein zahlreicher Vertreter des Stadtrats, der beteiligten Baufirmen sowie des Judovereins statt, was den gemeinschaftlichen Charakter dieses Projekts unterstreicht.
Nachdem der Judoverein Großenhain e. V. im Jahr 1997 aus dem Polizeisportverein Dynamo hervorging, hat sich über die Jahre eine lebendige Sportgemeinschaft entwickelt. Der Verein feierte 2022 bereits sein 25-jähriges Bestehen und kann stolze 60 Mitglieder vorweisen, mehr als die Hälfte davon sind junge Sportler unter 18 Jahren. Früher mussten die Judokas unter schwierigen Bedingungen im Hinterhofgebäude der Herrmannstraße 14 trainieren. Doch seit 2018 sieht der Sportstättenentwicklungsplan der Stadt die Schaffung einer neuen Trainingsstätte vor. Nun wurde dieser Plan erfolgreich umgesetzt.
Ein neuer Trainingsraum für die Judokas
Die Entscheidung, einen Anbau an die Rödertalsporthalle zu errichten, fiel nach intensiver Standortsuche. Im Juni 2024 beschloss der Stadtrat den Baubeginn für die Judohalle, die nun eine großzügige Grundfläche von 657 Quadratmetern bietet, davon knapp 572 Quadratmeter als Netto-Grundfläche. Geplant wurde der Neubau vom Großenhainer Planungsbüro Kalex, das nach einer europaweiten Ausschreibung ausgewählt wurde. Der Erweiterungsbau umfasst eine Judotrainingshalle, einen Sozialbereich sowie ein Treppenhaus.
Finanziell wird dieses Projekt durch Baukosten in Höhe von rund 2,06 Millionen Euro gestemmt, von denen 1,33 Millionen Euro aus Fördermitteln der SAB stammen. Es ist erfreulich zu wissen, dass 82 Prozent des Bauvolumens von Großenhainer Unternehmen realisiert wurden, was nicht nur die lokale Wirtschaft stärkt, sondern auch den Gemeinschaftssinn fördert. Der Bau begann im Oktober 2024 und wurde planmäßig im Oktober 2025 fertiggestellt, sodass die Judokas die neue Halle bereits ab Dezember 2025 nutzen können.
Die Zukunft des Judosports in Großenhain
Mit der neuen Judohalle an der Rödertalsporthalle erlebt der Judosport in Großenhain einen bemerkenswerten Aufschwung. Der Verein kann nun unter optimalen Bedingungen trainieren, was sicherlich einen positiven Einfluss auf die sportliche Entwicklung der Mitglieder haben wird. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Stadt, den Planern und dem Judoverein zeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam an der Förderung von Sport und Gemeinschaft zu arbeiten.
Die neue Halle wird nicht nur ein Ort des Trainings sein, sondern auch ein Treffpunkt für die Judofamilie in Großenhain. Die Vorfreude auf die ersten Trainingseinheiten und Wettkämpfe in der neuen Halle ist bereits groß. Die Judokas sind bereit, ihr Können zu zeigen, und mit der Unterstützung der Stadt und der Bevölkerung dürfte dem Erfolg des Judovereins Großenhain nichts mehr im Wege stehen.