Feralpi Riesa: Erfolgreiche Integration von 50 geflüchteten Fachkräften!

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Feralpi in Riesa bildet seit 2025 Flüchtlinge aus, fördert Integrationsmaßnahmen und betont die Wichtigkeit geregelter Arbeitsmigration.

Feralpi in Riesa bildet seit 2025 Flüchtlinge aus, fördert Integrationsmaßnahmen und betont die Wichtigkeit geregelter Arbeitsmigration.
Feralpi in Riesa bildet seit 2025 Flüchtlinge aus, fördert Integrationsmaßnahmen und betont die Wichtigkeit geregelter Arbeitsmigration.

Feralpi Riesa: Erfolgreiche Integration von 50 geflüchteten Fachkräften!

In der Stadt Riesa ist die Integration von Geflüchteten zu einem wichtigen Thema geworden. Der Stahlhersteller Feralpi hat seit 2025 beeindruckende 47 geflüchtete Menschen erfolgreich in seine Reihen integriert. Besonders erfreulich ist, dass derzeit eine Gruppe von Vietnamesen eine spezielle Vorbereitung durchläuft, um sich in das Unternehmen einzugliedern. Die Personaldirektion hat ein gutes Händchen, wenn es um die Integration internationaler Fachkräfte geht, die mittlerweile aus über 15 Nationen stammen.

Kai Holzmüller, der Personaldirektor, sieht die geregelte Arbeitsmigration als Schlüssel zur erfolgreichen Integration. «Wir arbeiten mit verschiedenen Organisationen zusammen—von Jobcentern über Ausländerbehörden bis hin zu Mentoren», erklärt Holzmüller. Er spricht auch die Herausforderungen an: Flüchtlinge werden oft unterschiedlich behandelt, was die Integration betrifft. Daher fordert er eine klarere Struktur und Zuständigkeiten in der Integrationsarbeit.

Herausforderungen und Erfolge bei der Integration

In einem Land, in dem der Fachkräftemangel immer drängender wird, gewinnen die Geschichten von Unternehmen wie Feralpi an Bedeutung. Laut einer Studie des DAAD möchten rund zwei Drittel der internationalen Studierenden in Deutschland nach ihrem Abschluss bleiben und arbeiten. Das gilt besonders für die Studierenden mit Fluchthintergrund. Und das nicht ohne Grund: Die Zahl der ausländischen Fachkräfte, die 2022 nach Deutschland einreisten, stieg erheblich, was in erster Linie auf die Akquise von qualifizierten Arbeitskräften abzielt.

Ein Rückblick auf die Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge zeigt, dass 2022 etwa 133.000 Drittstaatsangehörige nach Deutschland kamen, um zu arbeiten oder eine Ausbildung zu absolvieren, was ein positiver Trend ist. Ungefähr 73.000 dieser Zuwanderer fielen unter die Kategorie Erwerbsmigration und mehr als die Hälfte hatte einen anerkannten beruflichen oder akademischen Abschluss.

Die Rolle der Hochschulen und Netzwerke

In einer Zeit, in der viele Unternehmen mit einem akuten Fachkräftemangel kämpfen, ist das Engagement von Hochschulen und Netzwerken entscheidend. Programme wie die des DAAD, insbesondere die Integra und PROFI, unterstützen geflüchtete Studierende beim Übergang ins Berufsleben und helfen ihnen, Hürden wie die mangelnden Sprachkenntnisse und Netzwerke zu überwinden. Simon Morris-Lange, einer der Autoren einer Studie über Flüchtlingsintegration, stellt fest, dass die Herausforderungen für internationalen Studierenden, die auf der Suche nach einer Anstellung sind, vielfältig sind—von Sprachbarrieren bis zu Vorbehalten der Unternehmen.

Regelmäßige Sprachkurse und persönliche Kontakte, die durch Workshops gefördert werden, sind entscheidend für das Gelingen dieser Integrationsbemühungen. Holzmüller und seine Kollegen haben erkannt, wie wichtig der persönliche Austausch ist, um Vorurteile abzubauen und ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen. Dennoch bleibt die Bedenken gegenüber politischen Fortschritten nicht unbeachtet; Holzmüller warnt davor, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt durch die Debatten rund um Migration in Gefahr geraten könnte.

Die Lage in Riesa und die Arbeit von Feralpi zeigen, dass mit der richtigen Unterstützung viel erreicht werden kann. Durch kreative Ansätze und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit in der Integrationsarbeit können nicht nur Geflüchtete, sondern letztlich die gesamte Gesellschaft profitieren. Es bleibt spannend zu beobachten, wie die kommenden Jahre in Bezug auf Integration und Fachkräftemangel verlaufen werden.