Teona M. in Meißen: Abschiebung droht trotz erfolgreicher Integration!
Ein Fall aus Meißen: Teona M. und ihre Töchter stehen vor Abschiebung. Frank Richter setzt sich für ihre Rechte ein.

Teona M. in Meißen: Abschiebung droht trotz erfolgreicher Integration!
Der Fall der Georgierin Teona M. aus Meißen sorgt für rege Diskussionen in der Region. Frank Richter, ein engagierter Bürgerrechtler und ehemaliger SPD-Landtagsabgeordneter, hat sich intensiv mit ihrer Situation beschäftigt, die am 29. Oktober 2025 eine kritische Wendung nehmen könnte. Teona M., die seit 2022 in Deutschland lebt, steht vor der drohenden Abschiebung, wenn sie nicht bis Ende des Monats freiwillig ausreist. Ihre Sorgen sind dabei mehr als berechtigt: Im Pankisi-Tal, ihrer Heimat, fürchtet sie, dass ihre Töchter, im Alter von 11, 9 und 8 Jahren, Opfer von Zwangsheiratspraktiken werden könnten.
Der Asylantrag von Teona M. wurde abgelehnt, trotz ihrer Bemühungen, sich in Deutschland ein neues Leben aufzubauen. Sie hat den Deutschtest B1 und den Test „Leben in Deutschland“ bestanden und arbeitet als Reinigungskraft in einem Supermarkt. Ihre Töchter besuchen die Schule, sprechen gut Deutsch und eine von ihnen singt sogar im Schulchor. Die Familie hat sich gut in die Gemeinschaft integriert, haben soziale Kontakte in der Umgebung, darunter eine befreundete Familie in Klipphausen und eine „deutsche Oma“ in Sörnewitz.
Petitionsverfahren und Hoffnungen
Trotz der geltenden Drohung einer Abschiebung hat Richter ein Petitionsverfahren im Sächsischen Landtag initiiert. Dieses Verfahren könnte der Familie möglicherweise eine Aufenthaltserlaubnis ermöglichen, allerdings ist es noch nicht abgeschlossen. Die Sächsische Härtefallkommission wird sich mit dem Fall beschäftigen, und Richter hofft auf ein positives Votum. Bei einer Mehrheit von zwei Dritteln könnte die Kommission den sächsischen Innenminister um eine Aufenthaltserlaubnis bitten. Das alles geschieht jedoch unter dem Druck der Ausländerbehörde, die bereits klar gemacht hat, dass sie die Abschiebung vorantreiben will.
Das Engagement von Frank Richter für die Familie ist unermüdlich. Er setzt sich dafür ein, ihrer aktuellen Bedrohung entgegenzuwirken und verspricht, die Öffentlichkeit über das Schicksal der Familie informieren. Der Fall Teona M. steht exemplarisch für die großen Herausforderungen, vor denen viele Migranten in ähnlichen Situationen stehen – von der Suche nach Sicherheit bis hin zu integrativen Bemühungen in einer neuen Heimat.
Ein Blick in die Zukunft
Wie es mit Teona M. und ihren Töchtern weitergeht, bleibt abzuwarten. Die gesetzten Fristen und die laufenden Verfahren erzeugen eine angespannte Atmosphäre. Es zeigt sich, dass die humanoide Seite der Einwanderungspolitik oft im Schatten der Bürokratie steht. Während Richter und andere Unterstützer für mehr Empathie und individuelle Bewertungen plädieren, bleibt der Ausgang des Verfahrens ungewiss. Der Schauplatz in Meißen wird somit nicht nur zum Ort eines persönlichen Schicksals, sondern auch zu einem Beispiel für die Herausforderungen der heutigen Gesellschaft in der Integration und Umgang mit Flüchtlingen.
Die Öffentlichkeit wird gebeten, über weitere Entwicklungen aufmerksam zu bleiben, während Richter vorantreibt, dass das Schicksal von Teona M. und ihren Töchtern nicht „schiefgeht“. Perspektiven und Hoffnungen hängen an der Entscheidung der Härtefallkommission.