Torsten Gellrich: AfD-Kandidat für Moritzburg sorgt für Aufsehen!

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Torsten Gellrich wurde als AfD-Bürgermeisterkandidat für Moritzburg nominiert. Die Wahl findet am 22. März 2026 statt.

Torsten Gellrich wurde als AfD-Bürgermeisterkandidat für Moritzburg nominiert. Die Wahl findet am 22. März 2026 statt.
Torsten Gellrich wurde als AfD-Bürgermeisterkandidat für Moritzburg nominiert. Die Wahl findet am 22. März 2026 statt.

Torsten Gellrich: AfD-Kandidat für Moritzburg sorgt für Aufsehen!

Torsten Gellrich wird Bürgermeisterkandidat der AfD

Am 30. Oktober 2025 wurde Torsten Gellrich offiziell als AfD-Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Moritzburg nominiert. Mit 45 Jahren bringt der Unternehmer aus Friedewald eine breite Palette an Erfahrungen in die Politik ein. Gellrich, der in Radebeul das Licht der Welt erblickte, ist nicht nur selbständiger Kfz-Techniker-Meister, sondern auch engagiertes Kommunalmitglied im Gemeinderat und Kreistag. Als Familienvater hat er klare Visionen für die Zukunft Moritzburgs und plant, seine Kenntnisse und Fähigkeiten in die lokale Politik einzubringen.

Doch was treibt Gellrich an? Seine kommunalpolitischen Schwerpunkte umfassen die Stärkung des touristischen Potenzials von Moritzburg, die Förderung von Freizeitangeboten sowie die Nutzung der Chancen der Dresdner Chip-Industrie. Zudem will er die Modernisierung der Rad- und Wegesysteme vorantreiben, die Jugend- und Vereinsarbeit unterstützen und die Digitalisierung der Verwaltung vorantreiben.

Herausforderung durch Mitbewerber

Bei der Bürgermeisterwahl am 22. März 2026 wird Gellrich in Konkurrenz zu Marcel Vetter von der CDU und Katrin Sontag, einer unabhängigen Amtsanwältin, antreten. Der Amtsinhaber, Jörg Hänisch, verabschiedet sich in den Ruhestand, was die politische Landschaft in Moritzburg nachhaltig verändern könnte.

In einem politischen Klima, das zunehmend von Polarisierung geprägt ist, ist Gellrichs Kandidatur nicht nur ein persönlicher Schritt, sondern auch Teil eines größeren Trends. Nach Berichten von Volksverpetzer hat die AfD seit 2023 erste Bürgermeister in Ostdeutschland gestellt, was auf eine strategische Positionierung der Partei als "Kümmerpartei" hinweist und zeigt, wo die Partei versucht, Einfluss auf kommunaler Ebene zu gewinnen. In dieser Entwicklung werden die kommunalen Debatten durch die Art und Weise, wie die AfD agiert, zunehmend herausgefordert, was sich auch in einer veränderten Debattenkultur äußert.

Wie sieht die Zukunft für Moritzburg und darüber hinaus aus? In einer Zeit, in der demokratische Strukturen bedroht scheinen, ist es entscheidend, dass die Prinzipien der Demokratie geschützt und die lokale Demokratie gestärkt werden. Politische Entscheidungen, so wird oft angemerkt, sollten im Kreis der demokratischen Parteien getroffen werden, ohne Kooperation mit AfD-Mitgliedern.

In einem politischen Umfeld, das oft von populistischen Forderungen geprägt ist, könnte Gellrichs Kandidatur sowohl für die Wähler als auch für die politischen Akteure in der Region von Bedeutung sein. Die AfD hat sich den Ruf erarbeitet, vermehrt gegen Minderheiten zu agitieren und parlamentarische Rechte zu missbrauchen. In einem Klima, in dem die Brandmauer gegen die extremen Positionen auf kommunaler Ebene sichtbar bröckelt, ist es umso wichtiger, dass eine klare Linie zwischen demokratischen Werten und extremistischen Ansichten gezogen wird.

Gellrichs Nominierung könnte ein spannendes Kapitel in der politischen Geschichte Moritzburgs einläuten, während die Bürgerinnen und Bürger abwarten, wie sich die Wahl im kommenden Jahr entwickeln wird. Seien Sie gespannt, denn das politische Geschehen in Moritzburg wird sicherlich für Gesprächsstoff sorgen.

Quellen: Die Sachsen, Microsoft, Volksverpetzer