Großbrand in Lunzenau: Familie verliert alles – Spendenaktion gestartet!

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Großbrand in Lunzenau, Mittelsachsen: Familie verliert ihr Heim. Spendenaktion zur Unterstützung gestartet.

Großbrand in Lunzenau, Mittelsachsen: Familie verliert ihr Heim. Spendenaktion zur Unterstützung gestartet.
Großbrand in Lunzenau, Mittelsachsen: Familie verliert ihr Heim. Spendenaktion zur Unterstützung gestartet.

Großbrand in Lunzenau: Familie verliert alles – Spendenaktion gestartet!

Ein großer Schicksalsschlag hat am Mittwochabend die Stadt Lunzenau in Mittelsachsen getroffen. Gegen 19:30 Uhr brach in einem Nebengebäude in der Feldstraße ein Feuer aus, das sich rasch auf ein angrenzendes Einfamilienhaus ausbreitete. Wie blick.de berichtet, stand der Dachstuhl beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Flammen und ließ die Löscharbeiten zur Herausforderung werden.

Eine katastrophale Wasserversorgung erschwerte die Situation erheblich. Laut feuerwehrmagazin.de waren die ersten Einsatzkräfte mit der Herausforderung konfrontiert, dass es keine funktionsfähigen Unterflurhydranten in der Nähe gab. Um das Feuer zu löschen, mussten Tanklöschfahrzeuge aus Obergräfenhain angereist werden, und später wurde eine 1,5 Kilometer lange Schlauchleitung zu einem entfernten Teich verlegt. Trotz des unermüdlichen Einsatzes von rund 70 Feuerwehrleuten konnten sie nicht verhindern, dass das Einfamilienhaus vollständig ausbrannte.

Evakuierung und Spendenaktion

Glücklicherweise konnten die beiden Bewohner, ein Ehepaar mittleren Alters, sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Das Wohnhaus ist jedoch unbewohnbar, und die Familie verlor nahezu ihren gesamten Besitz. Um den Betroffenen zu helfen, hat die Stadt Lunzenau ein Spendenkonto eingerichtet. Hier die wichtigen Informationen zur Unterstützung:

  • Empfänger: Stadt Lunzenau
  • IBAN: DE06 8705 2000 3120 0004 33
  • BIC: WELADED1FGX (Sparkasse Mittelsachsen)
  • Verwendungszweck: Spende Brand Feldstraße

Die dichten Rauchwolken aus dem Brand führten zudem zur Warnung über die „Nina“-App, die bis Donnerstagmorgen aufrechterhalten wurde, bis die Gefahr endgültig gebannt war. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden bereits durch die Polizei aufgenommen; ein Brandursachenermittler wird den Brandort untersuchen.

Herausforderungen während der Löscharbeiten

Trotz der massiven Anstrengungen der Feuerwehr war die Löscharbeit durch plötzliche Explosionen von Gasflaschen und Feuerwerkskörpern, die im Gebäude gelagert waren, gefährdet. Diese unerwarteten Ereignisse haben den bereits kritischen Einsatz zusätzlich erschwert. Glücklicherweise blieb das mehr als 70-köpfige Team der Feuerwehr unverletzt und leistete beeindruckende Arbeit, um eine noch schlimmere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Die Stadt Lunzenau und die gesamte Gemeinschaft stehen hinter der Familie und zeigen, dass in schwierigen Zeiten Zusammenhalt und Unterstützung großgeschrieben werden. Der Feuerwehr und allen beteiligten Helfern gebührt unser größter Respekt!