Neue Zugverbindungen: Schnell und bequem nach Polen und Kopenhagen!
Neue Direktverbindungen zwischen Sachsen, Polen und Kopenhagen ab 2025. Verbesserte Fahrpläne der Deutschen Bahn und PKP.

Neue Zugverbindungen: Schnell und bequem nach Polen und Kopenhagen!
Die Schienenverbindungen zwischen Deutschland und Polen warten auf eine aufregende Neuerung: Ab Dezember 2025 wird das Fernverkehrsangebot drastisch aufgestockt! Wie l-iz.de berichtet, werden die Deutsche Bahn (DB) und die polnische PKP Intercity die Zahl der direkten Verbindungen um über 50% erhöhen – von bislang 11 auf nunmehr 17 Zugverbindungen täglich. Das Ergebnis sind schnellere und bequemere Reisen zwischen den zwei Ländern, was sowohl für Touristen als auch für Geschäftsreisende attraktiv sein wird.
Ein Highlight bildet die neue Verbindung von Leipzig über Breslau nach Krakau. Diese wird mit modernisierten Eurocity-Wagen der PKP durchgeführt, wobei die Fahrzeit von Leipzig nach Breslau rund dreieinhalb Stunden beträgt. Die Züge starten in Leipzig um 10:55 Uhr und 14:55 Uhr und erreichen Breslau nach über drei Stunden. Von dort führt die Reise weiter nach Krakau, wo die Passagiere etwa sieben Stunden nach Abfahrt in Leipzig ankommen. Wie mdr.de anmerkt, ist diese Verbindung eine geglückte Reaktion auf die gestiegene Nachfrage nach Reisen zwischen Deutschland und Polen.
Neue Verbindungen – schnell und flexibel
Mit der Einführung eines vierten Zugpaares im Zweistundentakt zwischen Berlin und Warschau wird auch die Hauptstadt besser an die polnischen Nachbarn angeschlossen. Dadurch profitieren Passagiere aus Städten wie München, Nürnberg oder Frankfurt (Main) von einer verkürzten Reisezeit um rund zwei Stunden. Diese Umsteigezeit in Leipzig macht das Reisen wesentlich komfortabler.
Darüber hinaus wird ab dem 1. Mai 2026 eine Direktverbindung nach Kopenhagen in Kooperation mit der tschechischen Bahn ČD und der dänischen DSB in Betrieb genommen. Mit einer Fahrzeit von knapp neun Stunden zwischen Dresden und Kopenhagen werden hierfür die neuen ComfortJets eingesetzt. Diese Verbindungen ergänzen die bestehende Strecke von Prag über Dresden, Berlin und Hamburg bis nach Kopenhagen und dürften besonders in den Sommermonaten durch nächtliche Züge zwischen Kopenhagen und Prag begeistern.
Ein Blick auf die Zahlen
Die Nachfrage nach Schienenverkehr ist nicht zuletzt an den aktuellen Fahrgastzahlen abzulesen. Im Jahr 2023 wurden EU-weit 429 Milliarden Personenkilometer zurückgelegt, der höchste Wert seit 2004. Dies zeigt die stetig wachsende Beliebtheit des Bahnfahrens, insbesondere in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Polen, wie die Daten von destatis.de belegen. Der Schienenverkehr hat zwischen 2015 und 2019 um 9,4 % zugenommen, und im Vergleich zu den Corona-Jahren hat sich die Zahl der Fahrgäste fast verdoppelt.
Die kommende Erweiterung des Fernverkehrsangebots stellt somit nicht nur einen komfortablen Vorteil für Reisende dar, sondern ist auch ein Zeichen für die gestiegene Attraktivität des Schienenverkehrs in Europa. Während die Deutsche Bahn also weitere Routen plant und bestehende Verbindungen optimiert, bleibt zu hoffen, dass die positiven Trends sich weiterhin fortsetzen.