Tiger vor Gericht: Dompteurin Carmen Zander droht Haftstrafe!

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Carmen Zander steht vor Gericht, während das Peter & Paul-Fest in Delitzsch um innovativen Ideen ringt. Insolvenzgefahr für GIS Trans.

Carmen Zander steht vor Gericht, während das Peter & Paul-Fest in Delitzsch um innovativen Ideen ringt. Insolvenzgefahr für GIS Trans.
Carmen Zander steht vor Gericht, während das Peter & Paul-Fest in Delitzsch um innovativen Ideen ringt. Insolvenzgefahr für GIS Trans.

Tiger vor Gericht: Dompteurin Carmen Zander droht Haftstrafe!

In den letzten Tagen sorgte eine Vielzahl von Themen aus der Region für Aufsehen. Während das Peter & Paul-Fest in Delitzsch vor einer herausfordernden Zukunft steht, muss sich die ehemalige Dompteurin Carmen Zander einer gerichtlichen Auseinandersetzung stellen. Zudem gibt es neue Entwicklungen in der Logistikbranche und spannende Veranstaltungen im Umland.

Besonders aufmerksam wird auf Carmen Zander geschaut, die derzeit wegen Verstößen gegen das Bundesnaturschutzgesetz vor Gericht steht. Die ehemalige Dompteurin hält in Schkeuditz knapp ein Dutzend Tiger, die sie einst für Shows nutzte. Seit 2022 darf sie jedoch nicht mehr mit den Tieren auftreten. Der Staatsanwaltschaft zufolge könnte Zander für ihre Verstöße mit einer Haftstrafe rechnen, was die Situation für das Tierwohl zusätzlich belastet. Der Handel mit Tigern und Tigerteilen hat sich zu einem lukrativen Geschäft entwickelt, bei dem vor allem Tigerbabys früh von ihrer Mutter getrennt und an Streichelzoos oder Privatpersonen verkauft werden. In Europa gilt der Tigerhandel als »Millionengeschäft«, wobei illegale Wildtierhändler in Ländern wie Bangladesch und Kambodscha aktiv sind, um die Nachfrage zu bedienen. Die LVZ berichtet, dass in Deutschland die Bedingungen für die Privathaltung von Tigern längst nicht einheitlich geregelt sind, was eine wirksame Überwachung erschwert.

Schwierige Lage für das Peter & Paul-Fest

Das traditionsreiche Peter & Paul-Fest in Delitzsch, eines der größten Stadtfeste in Mitteldeutschland, sieht sich derzeit spätestens mit stagnierenden Einnahmen und steigenden Kosten konfrontiert. Veranstalter der Festgesellschaft zeigt sich besorgt und sucht nach neuen Ideen, um das Event zukunftssicher zu machen. Die Ausrichtung will man jedoch trotz der ernsten Lage bei den Gästen nicht auf Preissteigerungen umlegen, was die Herausforderung noch verstärkt. LVZ berichtet, dass kreative Ansätze gefragt sind, um die Attraktivität des Festes zu erhalten.

Krise in der Logistik: Insolvenzverfahren eröffnet

Die logistische Landschaft wird in diesen Tagen von der Nachricht über die Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens gegen GIS Trans in Belgern-Schildau erschüttert. Dieses Unternehmen zählte einst zu den großen Speditionen in der Region. Bürgermeister Ingolf Gläser, der auch Eigentümer des Unternehmens ist, kämpft nun um seine Firma und haftet mit seinem gesamten Vermögen. Die Unterstützung zahlreicher Vereine und regionaler Initiativen stand oft im Fokus seiner Aktivitäten, die nun auf der Kippe stehen. LSV berichtet über die besorgniserregende Situation in der Logistikbranche.

Gruselige Vorfreude auf Halloween

In Eilenburg verwandelt Danilo Paschke seinen Hof in ein schauriges Halloween-Spektakel, das am 30. und 31. Oktober zum vierten Mal seine Pforten öffnet. Die Veranstaltung zieht bereits Menschen aus Leipzig und Dresden an, und die Schlangen an den Süßigkeitentüten sind lang. Mit über 300 verteilten Tüten in der letzten Auflage zeigt sich, dass dies ein Highlight im Veranstaltungskalender ist. Es gibt Überlegungen, das Event auf ein noch größeres Straßenfest auszuweiten – hier wird also mit Sicherheit der ein oder andere schaurige Überraschungsbesuch auf die Gäste warten! Wie die LVZ berichtet, könnte das Fest bald eine noch größere Fangemeinde anziehen.

Die Herausforderungen sind jedoch nicht nur regional, sondern betreffen auch das weitreichende Thema des Tigerhandels. Der WWF hat kürzlich die dringende Notwendigkeit betont, den aktuellen Wildtierhandel in Europa strenger zu regulieren, um sicherzustellen, dass die Interessen der Tiere und der Artenvielfalt gewahrt bleiben. Der WWF zeigt auf, dass Europa ein Drehkreuz für internationalen Tigerhandel ist und dringende Reformen notwendig sind.

Insgesamt steht die Region vor bedeutenden Herausforderungen, wobei die Augen sowohl auf die künstlerischen Veranstaltungen gerichtet sind als auch auf die Notwendigkeit, Tiere, insbesondere die majestätischen Tiger, besser zu schützen. Es bleibt abzuwarten, wie die Akteure sowohl in der Wirtschaft als auch im Tierwohl agieren werden.