Pendler in Thüringen: Jeder Vierte nutzt kein Auto zur Arbeit!

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Mehr als ein Viertel der Thüringer pendelt ohne Auto zur Arbeit. Statistiken zeigen Trends zur Mobilität in der Region.

Mehr als ein Viertel der Thüringer pendelt ohne Auto zur Arbeit. Statistiken zeigen Trends zur Mobilität in der Region.
Mehr als ein Viertel der Thüringer pendelt ohne Auto zur Arbeit. Statistiken zeigen Trends zur Mobilität in der Region.

Pendler in Thüringen: Jeder Vierte nutzt kein Auto zur Arbeit!

Immer mehr Menschen in Thüringen setzen auf Alternativen zum Auto, wenn es um den Arbeitsweg geht. Laut einem aktuellen Bericht der Borkener Zeitung nutzen bereits mehr als ein Viertel aller Erwerbstätigen in der Region keine Autos oder Motorräder. Diese Nachricht kommt kurz vor dem autofreien Tag am 22. September und zeigt einen interessanten Trend.

Im Jahr 2024 gaben 11% der Arbeitnehmer an, zu Fuß zur Arbeit zu gehen. Öffentliche Verkehrsmittel wurden von 8,8% genutzt, während 6,6% der Erwerbstätigen mit dem Fahrrad zur Arbeit radelten. Trotz dieser nachhaltigen Alternativen zeigt sich, dass 72,8% der Arbeitnehmer in Thüringen nach wie vor auf das Auto oder Motorrad setzen. Die häufige Nutzung des eigenen Fahrzeugs ist oft auf die Lage des Arbeitsplatzes zurückzuführen.

Pendelverhalten in Zahlen

  • 32% der Erwerbstätigen wohnen weniger als fünf Kilometer von ihrer Arbeitsstelle entfernt.
  • Fast die Hälfte (49,9%) hat einen Arbeitsweg von zehn Kilometern oder mehr.

Diese Ergebnisse stammen aus der Erhebung des statischen Landesamtes in Erfurt, das die Daten zu den Erwerbstätigen in Thüringen regelmäßig aktualisiert. Die umfassende Analyse zeigt, dass zwischen 1991 und 2024 sich die Arbeitsmarktsituation in der Region stark verändert hat, was die Wahl der Verkehrsmittel beim Pendeln angeht. Laut Statista gibt es weiterhin vielfältige Daten zu den Erwerbstätigen, die interessante Einblicke in die Entwicklung der Pendlerzahlen gewähren.

Pendleratlas als Informationsquelle

Pendleratlas. Dieses Werkzeug bietet umfassende Informationen über die Bewegungen von Arbeitnehmern zwischen Wohn- und Arbeitsort. Hier können Nutzer zwischen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und allen Pendelnden unterscheiden und erhalten detaillierte Daten zu Pendelquoten, soziodemografischen Merkmalen und mehr.