Constance Hartung: Erste Superintendentin für Weimar-Apolda gewählt!
Constance Hartung wird erste Superintendentin des neuen Kirchenkreises Weimar-Apolda. Wahl fand am 25.10.2025 statt.

Constance Hartung: Erste Superintendentin für Weimar-Apolda gewählt!
Im Kirchenkreis Weimar-Apolda gibt es einen Wechsel an der Spitze: Die 54-jährige Pfarrerin Dr. Constance Hartung wurde zur ersten Superintendentin des neuen Kirchenkreises gewählt. Diese Entscheidung fiel in einer gemeinsamen Versammlung der Kreissynoden Weimar und Apolda-Buttstädt, wie EKMD berichtet. Hartung tritt damit die Nachfolge von Henrich Herbst an, der am 1. Dezember 2025 in den Ruhestand geht. Der neue Kirchenkreis wird im Januar 2026 aus den bisherigen Kirchenkreisen Weimar und Apolda-Buttstädt gebildet.
Die Wahl wurde zuvor von einem Nominierungsausschuss vorbereitet, der Mitglieder beider Kirchenkreise sowie Vertreter des Landeskirchenamtes umfasste. Hartung und ein weiterer Kandidat, Christoph Ernst, stellten sich in mehreren Gottesdiensten vor der Wahlsynode vor. Der erste Vorstellungsgottesdienst von Hartung fand bereits am 20. September 2025 in der Kirche St. Michaelis in Buttstädt statt, gefolgt von Christoph Ernst am 27. September in der Weimarer Herderkirche, wie Kirchenkreis Weimar anmerkt.
Einblick in den Werdegang von Constance Hartung
Constance Hartung wurde im Jahr 1970 in Eisenach geboren und wuchs in Gerstungen auf. Ihre theologischen Studien absolvierte sie in Marburg, Jena und Heidelberg, wo sie auch ein Vikariat abschloss. Ihre erste Stelle trat sie in Altengönna an. Von 2010 bis 2013 war sie die persönliche Referentin der damaligen mitteldeutschen Landesbischöfin Ilse Junkermann.
In den letzten Jahren widmete sich Hartung der Hochschularbeit. Aktuell hatte sie einen Lehrauftrag an der Theologischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität in Jena inne und war für die Studierenden- und Hochschularbeit in Jena verantwortlich. Die Superintendentenstelle in Apolda, die Hartung nun besetzen wird, ist gegenwärtig unbesetzt, was auf die bevorstehende Umstrukturierung hinweist.
Der neue Kirchenkreis – ein Blick in die Zukunft
Mit der Wahl Hartungs entsteht im neuen Kirchenkreis Weimar-Apolda eine frische Führungspersönlichkeit, die an der Schnittstelle der verschiedenen Gemeinden Agilität und Engagement einbringen wird. Die bevorstehende Fusion der beiden Kirchenkreise verspricht eine spannende Zeit, in der neue Impulse gesetzt und bestehende Gemeinschaften gestärkt werden können.
Die Kirchenkreise Weimar und Apolda-Buttstädt haben bereits eine lange Tradition und Geschichte, die sich nun in einer neuen Form weiterentwickeln wird. Diese Entwicklung gilt es, aufmerksam zu begleiten und aktiv mitzugestalten. In diesem Kontext bietet die Website des Kirchenkreises Apolda-Buttstädt nützliche Informationen zu den aktuellen Strukturen und Ansprechpartnern.
In Zukunft erwartet die Gemeinden unter der Leitung Hartungs neue Herausforderungen und Chancen, die sowohl geistliche als auch gemeinschaftliche Belange in den Fokus rücken werden. Die nächsten Monate versprechen, spannend zu werden!