Vogelgrippe in Brandenburg: Natur- und Tierhaltung in der Kritik!

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Vogelgrippe breitet sich in Brandenburg aus: Über 150.000 Tiere betroffen, Naturschutzbund fordert Verantwortung von Tierhaltern.

Vogelgrippe breitet sich in Brandenburg aus: Über 150.000 Tiere betroffen, Naturschutzbund fordert Verantwortung von Tierhaltern.
Vogelgrippe breitet sich in Brandenburg aus: Über 150.000 Tiere betroffen, Naturschutzbund fordert Verantwortung von Tierhaltern.

Vogelgrippe in Brandenburg: Natur- und Tierhaltung in der Kritik!

Am 2. November 2025 ist die Besorgnis über die Ausbreitung der Vogelgrippe in Brandenburg nach wie vor präsent. Laut einem Bericht von Tagesspiegel wurden bereits mehr als 150.000 Gänse, Enten und Hühner aus verschiedenen Betrieben getötet, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. Besonders betroffen ist ein Gänsebetrieb in der Uckermark, wo der Virus des Subtyps H5N1 nachgewiesen wurde.

Insgesamt sind in Brandenburg zehn Fälle der Vogelgrippe bei gehaltenen Vögeln registriert worden. Die genaue Ursache für diesen Ausbruch bleibt jedoch unklar. Der Naturschutzbund Nabu hat eine Online-Petition mit dem Titel „Geflügelindustrie bedroht Kraniche“ ins Leben gerufen, die bereits von über 11.000 Personen unterstützt wird. Laut Nabu ist die Meinung weit verbreitet, dass nicht die Wildvögel, sondern vielmehr die Geflügelwirtschaft die Hauptursache für die Ausbrüche ist.

Streit über die Ursachen

Christiane Schröder, Landesgeschäftsführerin von Nabu Brandenburg, kritisierte die Geflügelwirtschaft scharf und wirft ihr mangelnde Verantwortung vor. Der SPD-Landwirtschaftspolitiker Johannes Funke zeigt sich über die Petition verwundert und beschuldigt die Naturschutzverbände, die relevanten Fakten nicht gründlich recherchiert zu haben. Er betont, dass der Vogelzug aus Ländern komme, in denen die Nutztierbestände gering sind.

Ebenso äußerte sich Bauernpräsident Hendrik Wendorff zu den Vorwürfen gegen die Geflügelwirtschaft. Er sieht in der Nabu-Petition eine vermeintliche „Kampagne gegen die Bauern“ und hebt die strengen Überwachungsmaßnahmen in den Betrieben hervor, die zur Sicherheit der Tiere und Menschen beitragen sollen.

Ein Blick über den Tellerrand

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die Herausforderungen durch die Vogelgrippe als auch die kleinen Freuden im Alltag – wie ein Stück Pizza – unsere Region im Moment prägen. Der Austausch über Verantwortlichkeiten in der Landwirtschaft wird sicherlich weitergehen, während die Türen der Pizzerien weiterhin offen stehen, um uns zu verwöhnen.