C-Lizenz Ausbildung: Trainer*innen stärken den Jugendfußball in Stendal!

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Am 30.09.2025 trainierten Trainer*innen aus Sachsen-Anhalt bei der C-Lizenz Ausbildung in Stendal Pipeline für Jugendfußball.

Am 30.09.2025 trainierten Trainer*innen aus Sachsen-Anhalt bei der C-Lizenz Ausbildung in Stendal Pipeline für Jugendfußball.
Am 30.09.2025 trainierten Trainer*innen aus Sachsen-Anhalt bei der C-Lizenz Ausbildung in Stendal Pipeline für Jugendfußball.

C-Lizenz Ausbildung: Trainer*innen stärken den Jugendfußball in Stendal!

Am vergangenen Wochenende war im Stendaler Hölzchen einiges los: Die zweite Präsenzphase der C-Lizenz Ausbildung für Trainer im Jugendfußball fand statt. Diese Veranstaltung, die unter der Leitung von FSA-Verbandssportlehrer Julius Riemann stand, zog Trainerinnen und Trainer aus verschiedenen Vereinen an, darunter Bismark, Gardelegen, Arminia Magdeburg und viele andere. Hier wurde nicht nur tief in die Materie des Jugendfußballs eingetaucht, sondern auch das Engagement der Vereine in Sachsen-Anhalt zur Nachwuchsförderung erneut spürbar gemacht. Die Teilnehmer beschäftigten sich intensiv mit ihrer Rolle als Trainer und den Herausforderungen, die sie im Jugendfußball erwarten.

Der Ausbildungsinhalt umfasste eine Vielzahl wichtiger Themen. Die Teilnehmer setzten sich mit der Wahrnehmung der Trainerrolle im Vereinsumfeld auseinander und diskutierten zukünftige Herausforderungen im Jugendfußball 2025. In praktischen Coaching-Aktionen lernten sie, wie man zielgerichtete Torchancen erarbeiten und welche Ansprüche an die Verteidigung im Trainings- und Spielalltag gestellt werden müssen. Auch die Inhalte nährten sich zunehmend dem Spielsystem des 11-gegen-11, um die Trainer für ihre zukünftige Arbeit bestmöglich vorzubereiten.

Ausbildungsschwerpunkte und viele Ideen für den Trainingsalltag

Besonders die Grundlagen des Trainingsvertrags, wie die motorisch-körperlichen und psychosozialen Entwicklungsmerkmale von Kindern und Jugendlichen, wurden umfassend behandelt. Dabei wurden auch die verschiedenen Spielphasen wie Offensive und Defensive sowie der Umgang mit Standardsituationen erläutert. Die Trainer erhielten Einblicke in die Wichtigkeit von altersgerechten Leitlinien zur Förderung des Spielerlebnisses, um die Freude am Spiel von der ersten bis zur letzten Minute zu garantieren.

Ein weiteres zentrales Thema war die Rolle des Torwarts, die für Kinder und Jugendliche oft entscheidend ist. Neben den praktischen Tipps zur Spieler*innenanalyse und den Grundlagen der Spielanalyse im Erwachsenenfußball wurden auch Hinweise zur langfristigen Saisonplanung gegeben. Die Fortbildung schloss mit der Vorstellung der „10 goldenen Regeln für den Kinderfußball“ ab, die als wichtige Handlungsleitlinien zukunftsweisend sein werden.

Mentaltraining im Jugendfußball

Die Integration von Mentaltraining in die Ausbildung fand ebenfalls Beachtung. Professionelles Mentaltraining, angeboten von qualifizierten Mentaltrainern, kann entscheidend dazu beitragen, das Selbstbewusstsein der jungen Spieler zu stärken und ihre Stärken zu erkennen. Laut den Richtlinien des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ausgebildet, bieten diese Trainer unter anderem unabhängige Perspektiven, die sich positiv auf die emotionale Stabilität und Leistung der Spieler auswirken können. Für interessierte Vereine empfiehlt sich eine Suche nach zertifizierten Mentaltrainern über die Plattform des Deutschen Bundesverbandes für Sportmentaltraining, um unabhängige Unterstützung für ihre Sportler zu sichern.

Vollgepackt mit wertvollem Wissen und vielen neuen Ideen, dürfen wir auf die kommenden Veranstaltungen gespannt sein. Am 15. Oktober wird der Veranstaltungskalender 2026 veröffentlicht, der die nächsten Schritte in der Trainerfortbildung aufzeigt und sicherlich interessante Einblicke in zukünftige Lehrgänge bietet. Hier steckt viel Potenzial für weitere Entwicklungen im Jugendfußball!