Elbe steht hoch: Wittenberge in Hochwassergefahr - das müssen Sie wissen!
Aktuelle Informationen zum Wasserstand der Elbe bei Wittenberge am 30.08.2025 und Hochwasserwarnstufen in Prignitz.

Elbe steht hoch: Wittenberge in Hochwassergefahr - das müssen Sie wissen!
Am 30. August 2025 sorgt die Elbe erneut für Aufregung und Besorgnis in der Region. Die Geschichte dieser mächtigen Strömung ist von Überflutungen geprägt, die in den Jahren 2002 und 2013 verheerende Ausmaße annahmen. Laut maz-online gibt es aktuell Hochwasserwarnungen, die die Bevölkerung auf mögliche Überflutungen vorbereiten sollen.
Die Stadt Wittenberge hat bereits präventive Maßnahmen getroffen. Martin Ferch, ein Sprecher der Stadt, betont die Wichtigkeit, den Anweisungen der Behörden zu folgen und appelliert, Schaulustige von gefährdeten Stellen fernzuhalten. Der Pegelstand der Elbe wird durch ein präzises Messsystem kontinuierlich erfasst und digital gespeichert.
Wasserstände und Warnstufen
Die aktuellsten Pegelmessungen zeigen, dass in vielen Städten entlang der Elbe die Wasserstände besorgniserregend unter den langfristigen Durchschnittswerten liegen. In Wittenberge liegt der Wasserstand bei 99 cm, was 55 % unter dem Mittelwert von 223 cm ist. Diese Werte wurden um 13:00 Uhr am 30. August 2025 aktualisiert, wie wetteronline berichtet.
- Schöna: Aktueller Pegelstand 89 cm, 46 % unter dem Mittelwert
- Dresden: Aktueller Pegelstand 75 cm, 49 % unter dem Mittelwert
- Meißen: Aktueller Pegelstand 99 cm, 51 % unter dem Mittelwert
- Riesa: Aktueller Pegelstand 117 cm, 46 % unter dem Mittelwert
- Wittenberg: Aktueller Pegelstand 75 cm, 61 % unter dem Mittelwert
- Magdeburg: Aktueller Pegelstand 57 cm, 60 % unter dem Mittelwert
Die Hochwasserwarnstufen in Brandenburg reichen von Alarmstufe 1 für kleine Hochwässer bis hin zu Alarmstufe 4, die sehr großes Hochwasser und die Überflutung größerer Flächen ankündigt. Ein Wasserstand von etwa 4 Metern führt dazu, dass das Wasser am Nedwighafen zu laufen beginnt und der Parkplatz gesperrt wird. Bei kritischen Standorten wie den Brücken über die Elbe kann es zudem zu Sperrungen kommen, nicht nur aufgrund des Wasserstandes, sondern auch wegen der Verkehrssicherheit, wie es in den Berichten von umwelt.sachsen.de erwähnt wird.
Vorsichtsmaßnahmen und Informationswege
Die Bevölkerung wird aufgerufen, sich regelmäßig über die Entwicklungen zu informieren. Warnungen erfolgen über lokale Medien sowie durch Sirenen und Lautsprecherdurchsagen, während Entscheidungen über mögliche Evakuierungen vom Krisenstab getroffen werden. Obgleich derzeit keine Absetzungen von Fahrzeugen zur Eigentumssicherung erforderlich sind, bleibt die Situation angespannt und wird engmaschig überwacht.
Kurz gesagt: Der Sommer hat seine Spuren hinterlassen, und die Elbe bleibt ein unsicherer Begleiter in der Region. Die Behörden stehen bereit, um die Bevölkerung bestmöglich zu schützen und auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.